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Drei Frankenwürfel

Mit dem Frankenwürfel werden jedes Jahr drei bis fünf Personen geehrt, bei denen "das Prägende des fränkischen Charakters, das Wendige, das Witzige und das Widersprüchliche, besonders deutlich zum Ausdruck kommt". So ist es in den offiziellen Regeln festgehalten.

Verleihung des Frankenwürfels in Thurnau

Am Sonntag wird die "einzig wirkliche fränkische Auszeichung" in Thurnau im Landkreis Kulmbach an drei Franken verliehen. Sie werden damit zu "Gewürfelten" und erhalten den Würfel aus Porzellan. Den Regeln zufolge müssen sie den Frankenwürfel sichtbar aufstellen und jeden über den Hintergrund der Auszeichnung informieren.

Fränkische Regierungspräsidenten wählen Sieger aus

Der Frankenwürfel wird traditionell immer am 11. November, dem Martinstag, verliehen. Die Auswahl der Preisträger treffen die Regierungspräsidenten von Ober-, Mittel- und Unterfranken. Dotiert ist der Frankenwürfel nicht. Die Preisträger der vergangenen Jahre kommen aber zur Preisverleihung und nehmen am traditionellen Gansessen teil.

Preisträger im vergangenen Jahr

Zum ersten Mal wurde der undotierte Preis im Jahr 1985 vergeben. Form und Name der Auszeichnung gehen auf die Essaysammlung "Der Franke ist ein Gewürfelter" von Hans Max von und zu Aufseß aus dem Jahr 1983 zurück. Im vergangenen Jahr ging der Frankenwürfel an die mittelfränkische Kulturreferentin Andrea Kluxen, die oberfränkische Lyrikerin Nora Gomringer sowie das Kabarettisten-Duo Gerlinde Heßler und Werner Hofmann aus Unterfranken.