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Bei "Dahoam is Dahoam" wird wieder gedreht – mit Mundschutz | BR24

© BR / Nadya Jakobs

Schutzmaßnahmen am Set: Schauspielerin Senta Auth schminkt sich selbst – unter Anleitung von Maskenbildnerin Julia Lohmüller

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    Bei "Dahoam is Dahoam" wird wieder gedreht – mit Mundschutz

    Nach sechswöchiger Unterbrechung rührt sich wieder was im Filmdorf Lansing. Die Dreharbeiten an der Serie gehen weiter – natürlich mit Hygienekonzept und Schutzvorkehrungen. Eine immense Herausforderung für alle, die an der Produktion beteiligt sind.

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    Aufatmen bei den Zuschauern von "Dahoam is Dahoam": Die Corona-Pause ist vorbei. Alle, die bei der BR-Familienserie mitwirken, konnten heute wieder an die Arbeit. Natürlich starteten die Dreharbeiten unter Einhaltung strikter Schutz- und Hygiene-Vorkehrungen. Denn: Die Gesundheit und Sicherheit aller Teammitglieder haben dabei für den Bayerischen Rundfunk und die Produktionsfirma Constantin höchste Priorität.

    Dreharbeiten im Ausnahmezustand

    Was das für alle bedeutet, zeigen erste Foto-Aufnahmen vom Set: Mundschutz ist selbstverständlich Pflicht, alles auf Abstand, soweit es irgendwie geht. "Die aktuellen Sicherheitsmaßnahmen stellen für alle Mitarbeiter vor und hinter der Kamera eine große Umstellung dar", meint Redaktionsleiterin Daniela Boehm. Aber sie sei zuversichtlich, dass die eingespielte "Dahoam is Dahoam"-Familie diese neue Herausforderung meistern werde.

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    Nur wenn die Kamera läuft ohne Mundschutz: Die Darsteller Michael A. Grimm als Max Brunner und Senta Auth als Veronika Brunner

    Auch in der Drehpause wurde eifrig gearbeitet

    Und von wegen Corona-Ferien: Damit es wieder losgehen konnte mit Dreharbeiten, war einiges an Vorarbeit zu leisten: In der sechswöchigen Pause wurden Drehbücher umgeschrieben, um eine mögliche Ansteckungsgefahr gar nicht erst aufkommen zu lassen: Gruppenszenen und Szenen mit großer körperlicher Nähe wurden aufgelöst und dramaturgisch neu gedacht. Und auch die Zahl jener Darstellerinnen und Darsteller, die zu einer Risikogruppe gehören, wurde reduziert.

    Dazu kam von der Constantin ein ganzer Katalog an Sicherheitsmaßnahmen, damit der Drehbetrieb verantwortungsbewusst und möglichst reibungslos weitergehen kann. Die Regeln sind ganz ähnlich wie sonst im Corona-Alltag: Abstandsmarkierungen, Plexiglas-Schutzwände am Set – und natürlich müssen während, vor und nach dem Dreh immer genügend Mundschutz-Masken und Desinfektionsmittel vor Ort sein. Um das zu kontrollieren und damit hygienetechnisch alles passt, ist auch extra ein "Medical Consultant" dabei, der streng darüber wacht, dass auch alle die Maßnahmen einhalten.

    "Das Spielen auf Distanz ist eine ungewöhnliche Erfahrung"

    Insgesamt schon ziemlich befremdlich, wie das Virus jetzt der Branche die Bedingungen diktiert: "Das Spielen auf Distanz ist eine ungewöhnliche Erfahrung", meint auch die Schauspielerin Katrin Lux, die in der Serie die Rolle der Fanny Lechner spielt. "Zwar war die sechswöchige Pause mit meiner Familie dahoam wundervoll. Aber ich freue mich sehr, die Arbeit am Set nun wieder aufnehmen zu dürfen!"

    © BR / Nadya Jakobs

    Ton angeln mit Mundschutz: Schauspielerin Silke Popp und das Filmteam müssen sich an die Ausnahmen-Situation gewöhnen

    Redaktionsleiterin Daniela Boehm hofft jetzt, dass alles gut weitergeht, dass die Maßnahmen Wirkung zeigen und es zu keiner weiteren Unterbrechung mehr kommt. Sollte alles nach Plan laufen und der Dreh unter den neuen Sicherheitsbestimmungen ohne Unterbrechung weitergehen, würden die Zuschauer nicht einmal etwas merken von der Pandemie-Pause. Denn dann wäre ein nahtloser Nachschub an neuen Folgen sichergestellt und es entstünde keine Corona-bedingte Lücke.

    Yoga, Satire und Chats mit den Schauspielern

    Eine gute Nachricht für alle Fans und Zuschauer. Allerdings kamen die auch in der drehfreien Zeit auf ihre Kosten: Die DiD-Schauspieler waren regelmäßig in den Social Media-Kanälen der Serie präsent und unterhielten ihr Publikum: Wer sich bewegen wollte, für den gab es Yoga mit "Annalena" Heidrun Gärtner, "Rosi" Brigitte Walbrun gab ein satirisches Klopapier-Gstanzl zum besten. Und "Felix“ Shayan Hartmann und "Christian" Jonathan Gertis blieben in einer Live-Fragerunde kaum eine Antwort schuldig. So privat haben die Zuschauer ihre Stars noch nie erlebt. So nah waren sie vielleicht noch nie an ihnen dran – wenn auch in virtueller Distanz.

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