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Digitalen Theatersaal in der Nürnberger Tafelhalle

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    Die Stadt Nürnberg will Kunst und Kultur unterstützen

    Die Stadt Nürnberg begrüßt die Erweiterung des kulturellen Rettungsschirms durch den Freistaat Bayern. Zusammen mit den Maßnahmen der Kommune würden sich dadurch die Perspektiven für Kulturschaffende verbessern, so die Stadt.

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    • BR24 Redaktion

    Konzerte finden derzeit nur digital statt, Kinos bleiben vorerst geschlossen. Das schmerzt alle Kulturschaffenden und bringt viele in Existenznöte. Deshalb will auch die Stadt Nürnberg Künstlerinnen und Künstler unterstützen. Bisher konnten bereits rund 120.000 Euro durch das "Bündnis Für Kultur" und durch Ausschüttungen über den digitalen Vertriebsweg an Künstler ausgezahlt werden, heißt es vom Kulturreferat der Stadt.

    Wie Nürnberg der Kulturszene helfen will

    Neben vielen neuen Kulturformaten startet am 19. Mai 2020, dem Tag, an dem unter anderem auch die Museen der Stadt Nürnberg, die Stadtbibliothek, die Musikschule, Kunsthalle, die Kunstvilla und das Kunsthaus im KunstKulturQuartier wieder öffnen, eine weitere Aktion. Diese trägt den Titel "Kunst-Anschlag – Signale aus der Nürnberger Szene". Das Angebot der Stadt: Künstlerinnen und Künstler können ihre Arbeit auf Plakatflächen großformatig im öffentlichen Raum präsentieren.

    "Kultureller Rettungsschirm" für Bayern

    Die Stadt Nürnberg begrüßt ausdrücklich die am Donnerstag (14.05.20) vorgestellten Ergänzungen der Unterstützungsmaßnahmen der bayerischen Staatsregierung für Kunst- und Kulturschaffende. Wie am Donnerstag (14.05.) bekannt wurde, soll der kulturelle Rettungsschirm des Freistaates statt 90 Millionen Euro nun 200 Millionen Euro umfassen.

    Wer bekommt die Hilfen?

    Kulturschaffende wie Künstler, Musiker, Schauspieler und Theaterleute sollen Hilfen bekommen, ebenso wie Theater, Kinos und andere Kultureinrichtungen. Mit der Erhöhung der hierfür bereitgestellten Mittel werde sichergestellt, dass auch Akteurinnen und Akteure der freien Kulturszene, denen es bislang verwehrt blieb, Unterstützung bekommen, erklärte Nürnbergs Bürgermeisterin Julia Lehner (CSU).

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