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Die Priester: Songs zur Ehre Gottes | BR24

© AIRFORCE1 Records

Das Gesangstrio "Die Priester"

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    Die Priester: Songs zur Ehre Gottes

    Gregorianische Choräle treffen auf Pop-Sounds: Das Gesangstrio "Die Priester" möchte Menschen Gott über eine modern produzierte Musik näher bringen, die ihre Wurzeln in der kirchlichen Tradition nicht verleugnet.

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    Pater Rhabanus Petri, bis 2017 Abt des Klosters Schweiklberg in Vilshofen an der Donau, der in Wien amtierende Diözesanpriester Andreas Schätzle und Benediktiner Vianney Meister, Chef-Kantor der Mönchs-Schola in St. Ottilien bilden das Gesangstrio "Die Priester". Die Sänger, die alle drei aktive katholische Priester sind, möchten mit ihrer Musik nicht zwanghaft missionieren, viel mehr sehen sie die Musik als "Türöffner unserer Herzen, damit Gott in uns ankommen kann". Musikmachen ist für sie eine Chance, den Glauben in den Menschen neu zu wecken.

    "Musik spiegelt die Schätze des Himmelreichs wider." Pater Vianney Meister

    2011 werden die Priester vom damaligen Abtprimas Dr. Notker Wolf und dem Zisterzienser-Mönch Karl Wallner, der mit geistiger Musik bereits in den Charts erfolgreich war, ins Leben gerufen. Neu ist das Konzept nicht, so feiert die irische Gruppe "The Priests" bereits 2008 Erfolge. Unter dem Namen "Les Prêtres" stürmt 2010 eine ähnliche Formation in Frankreich die Hitlisten. Dass große Plattenfirmen erfolgreiche Konzepte wie dieses aus anderen Ländern ausprobieren sei üblich, erklärt das Majorlabel Universal, unter dessen Dach die deutschen Priester operieren.

    Gleich das erste Album der Priester "Spiritus Dei" (2011) verkaufte sich über 100.00 mal und erreichte Gold in Deutschland und Österreich. Bei ihrer ausverkauften Kirchen-Tour entstand eine Live-Fassung von "Spiritus Dei". Ein Teil der Einnahmen stellten die Priester einem Waisenhaus in Tansania zur Verfügung. Auch bei dem darauffolgenden Album, "Rex Gloriae" (2012), unterstützte das Trio ein Hilfsprojekt in Afrika. Mit "Salus Advenit" (2015), "Möge die Straße" (2017) und einer Best-of-Zusammenstellung im Jahr 2018 folgen drei weitere Alben, die an die Erfolge der Vorgänger anschließen.

    "Ein inniges Vertrauen auf Gottes Nähe und Hilfe ist der starke Halt vieler Menschen. Ich will den Menschen Mut machen, über den alltäglichen Sorgen den Horizont des Göttlichen zu erblicken." Pater Vianney Meister

    Musik als göttlicher Impuls

    Während ihre Lieder anfangs den Kirchenliedern sehr ähnelten, haben die Priester nun einen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt. Sie kombinieren Klassik und kirchliches Liedgut mit Pop, greifen von gregorianischen Chorälen bis hin zu Electronica die verschiedensten Stilrichtungen auf. Sie bedienen sich aus über 1.200 Jahren Musikgeschichte. So mischen sich zum Beispiel schwebende gregorianische Choräle mit erlesenen, modernen Popsounds. Es entsteht ein bewegender Klangkosmos, der für die Ohren etwas völlig Neues ist und immer wieder zum Innehalten einlädt. Wichtig ist den Priestern dabei vor allem die Bindung zum Publikum, die sich auch live immer wieder zu einem "göttlichen Impuls" der Gemeinschaft entwickelt.

    Mehr von den "Priestern" sehen Sie in STATIONEN am 20. März 2019 im BR Fernsehen und in der BR Mediathek.