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Die Gesellschaftsbilder von Henning Wagenbreth

Der Berliner Grafiker und Illustrator Henning Wagenbreth schafft grelle, irritierende, dichte Bilderwelten. Das Olaf Gulbransson Museum in Tegernsee zeigt seine Arbeiten in einer Ausstellung. Niels Beintker stellt den Künstler im Kulturjournal vor.

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© Mirko Zander
Bildrechte: Mirko Zander

Henning Wagenbreth

Mensch, Natur und Technik, wuchernde Apparaturen und maschinenhafte Figuren bevölkern den Bilderkosmos von Henning Wagenbreth. Geboren wurde er 1962 in Eberswalde, an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee wurde er zum Diplomgebrauchsgrafiker ausgebildet. Seine Arbeiten bauen mit kraftvollen Farben und Formen dichte Szenerien. Hier gibt es kein Entkommen ins Ungefähre, und dennoch ist nichts allzu eindeutig.

Kunst, die stört

Wagenbreths Bilder kommen knallbunt daher und wirken auf den ersten Blick bisweilen wie Illustrationen zu einem Kinderbuch. Doch die Geschichten, die die Blätter erzählen, sind dann doch nichts für ein Gute-Nacht-Buch. Und auch die Farben selbst haben immer wieder etwas höchst Irritierendes: Wagenbreth setzt häufig auf starke, grelle Kontraste. Dann trifft Orange auf Russischgrün oder Russischgrün auf Türkis, akzentuiert durch eine starke Linienführung in Schwarz.
"Das ist auf jeden Fall etwas, was ich mit der Kunst gerne leisten möchte: Dass man damit stört. Dass es nicht gefällt, und dann wird es zugeklappt und weggelegt, sondern eine Energie hat, die vieles unterwandert." Henning Wagenbreth

Ausstellung in Tegernsee

Das Olaf Gulbransson Museum in Tegernsee hat gerade eine Ausstellung mit Arbeiten des Künstlers eröffnet, die noch bis zum 29. Januar 2017 zu sehen sein wird.

Niels Beintker stellt Henning Wagenbreth im Kulturjournal vor, zu hören ab 18:05 Uhr auf Bayern 2.