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"Impulse": Jury nominiert acht Titel für Deutschen Sachbuchpreis | BR24

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Bildrechte: Fotografie Mo Wüstenhagen

Die Jury des Deutschen Sachbuchpreises 2021

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    "Impulse": Jury nominiert acht Titel für Deutschen Sachbuchpreis

    Chinas Umgang mit seiner Vergangenheit, die Erfahrungen einer Ethnologin in Afrika, die Philosophie Hegels: In gut zwei Monaten wird erstmals das beste Sachbuch Deutschlands gekürt. Das sind nach Meinung der Jury die aktuell besten Titel.

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    • BR24 Kultur

    Gut zwei Monate vor der erstmaligen Vergabe des Deutschen Sachbuchpreises hat die Jury am Dienstagvormittag die Liste ihrer Favoriten bekanntgegeben: Acht Titel wurden aus rund 240 Einreichungen für die Auszeichnung ausgewählt. Die Bücher erschienen alle seit dem Mai 2020. Zur Auswahl der Werke sagte Jury-Sprecherin Kia Vahland: "Die Bücher variieren im Stil, den Themen, dem Umfang und den Methoden. Alle aber erforschen die Welt auf sehr eigene Weise und gehen den Dingen auf den Grund." Unter den nominierten sind drei Autorinnen und fünf Autoren:

    Aus diesen acht Titeln kürt die Jury nun das Sachbuch des Jahres, das am 14. Juni in Berlin bekanntgegeben wird. Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält 25.000 Euro, die sieben Nominierten bekommen je 2.500 Euro. Die Preisverleihung findet im Humboldt Forum im Berliner Schloss statt.

    Sachbuchpreis 2020 wurde wegen Corona verschoben

    Ursprünglich hätte der Preis bereits im Jahr 2020 erstmals verliehen werden sollen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Premiere auf dieses Jahr verschoben. Ausgezeichnet wird ein "herausragendes, in deutscher Sprache verfasstes Sachbuch, das Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung gibt".

    Verliehen wird der Deutsche Sachbuchpreis von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Der Jury gehören neben Kia Vahland (Süddeutsche Zeitung) an: Klaus Kowalke (Buchhandlung Lessing & Kompanie), Tania Martini (die tageszeitung), Jeanne Rubner (Bayerischer Rundfunk), Denis Scheck (ARD), Hilal Sezgin (freie Autorin) und Barbara Stollberg-Rilinger (Wissenschaftskolleg zu Berlin).

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