BR24 Logo
BR24 Logo
Kultur

Deutscher Kamerapreis 2019 für Tom Wittman und Karl Kürten | BR24

© BR Fernsehen

Die Allgäuerin Silvia Beyer betreibt die erste durchgängig vegetarische Hütte in den Alpen. Sie erfüllte sich mit der Hündeleskopfhütte in Pfronten-Kappel einen langgehegten Traum.

Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Deutscher Kamerapreis 2019 für Tom Wittman und Karl Kürten

Zwei BR-Produktionen werden mit dem Deutschen Kamerapreis ausgezeichnet: Tom Wittman für "Wir in Bayern: Die hohe Küche – Hündeleskopfhütte" und Karl Kürten für "I Grew A Statue".

Per Mail sharen
Teilen

Bei der Verleihung des Deutschen Kamerapreises am Freitag, 10. Mai 2019 in Köln sind auch zwei BR-Produktionen ausgezeichnet worden: In der Kategorie "Beste Kamera/ Journalistische Kurzformate" wurde der Kameramann Tom Wittmann für die BR-Produktion "Wir in Bayern: Die hohe Küche – Hündeleskopfhütte" geehrt. Karl Kürten erhielt den Preis in der Kategorie "Kurzfilm" für den Film "I Grew A Statue".

Die hohe Küche

Im Mittelpunkt des Magazinbeitrags von Tom Wittmann über die "Hündeleskopfhütte" steht die Hüttenwirtin Silvia Beyer aus Nesselwang im Ostallgäu, die in Pfronten-Kappel auf 1180 Metern Höhe die erste rein vegetarische Hütte in den Alpen betreibt. Die Jury lobte die konsequente Inszenierung und ausdrucksstarke Bildgestaltung von Tom Wittmann, die dem Film zu einer intensiven und vielschichtigen Erzählung verhilft. Der 1973 geborene Wittmann wuchs im mittelfränkischen Heilsbronn auf. Ausgebildet wurde der Diplomkameramann in Berlin an der ehemaligen Staatlichen Fachschule für Optik und Fototechnik und heutigen Beuth Hochschule für Technik. Wittmann ist seit 2012 als Kameramann für den Bayerischen Rundfunk tätig und war bereits 2014 und 2016 für den Deutschen Kamerapreis nominiert.

Die lebensechte Geliebte

Der Kurzfilm "I Grew A Statue" von Karl Kürten erzählt von Oskar, der seine Geliebte, die Künstlerin Hermine als Puppe nachbaut – so lebensecht, dass schließlich Realität und Fantasie verschwimmen. Kameramann Karl Kürten beeindruckte die Jury "durch die Kadrierung und den Umgang mit verschiedenen Bildebenen. Jedes Bild ist durchkomponiert". Kürten ist 1991 in Troisdorf geboren und begann 2013 sein Kamera-Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Seine Filme liefen bereits auf vielen wichtigen Nachwuchsfestivals in Europa. Beim New York Advertising Festival erhielt er 2018 die Auszeichnung für "Best Cinematography".

Einen Zusammenschnitt der Verleihung des Deutschen Kamerapreises zeigt ARD-alpha am Sonntag, 19. Mai, ab 23.15 Uhr.

Verpassen war gestern, der BR Kultur-Newsletter ist heute: Einmal die Woche mit Kultur-Sendungen und -Podcasts, aktuellen Debatten und großen Kulturdokumentationen. Hier geht's zur Anmeldung!