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Deutscher Fernsehpreis verliehen | BR24

© picture alliance/Henning Kaiser/dpa

Deutscher Fernsehpreis 2019

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    Deutscher Fernsehpreis verliehen

    In Düsseldorf wurden die herausragenden Protagonisten und Produktionen des vergangenen Jahres geehrt. "Beste Schauspielerin" und "Bester Schauspieler" wurden Vicky Krieps und Albrecht Schuch.

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    Die deutsche TV-Branche hat die besten Darsteller, Shows und Journalisten des vergangenen Jahres mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Vicky Krieps und Albrecht Schuch wurden als beste Schauspielerin und Schauspieler ausgezeichnet. Bei Krieps würdigte die Jury ihre Leistung in der Sky-Serie "Das Boot". Schuch erhielt den Preis für seine Rollen in "Der Polizist und das Mädchen" (ZDF), "Gladbeck" (ARD/Radio Bremen) und "Kruso" (ARD/MDR).

    Gladbeck ist lachender Dritter

    Der Mehrteiler "Gladbeck" über das Geiseldrama von 1988 hat beim Deutschen Fernsehpreis den hoch gehandelten Serien "Bad Banks" und "Das Boot" den Rang abgelaufen. Bei der Fernsehpreis-Gala fuhr er gleich drei Auszeichnungen ein. Die beiden Serien, die deutlich häufiger nominiert waren, kamen jeweils auf zwei Preise.

    Beste Doku: "Kuhlenkampfs Schuhe"

    Bei den Dokumentationen konnte "Kulenkampffs Schuhe" (ARD/SWR/HR) die Ehrung einfahren. In der Doku wirft die TV-Autorin Regina Schilling als Kind eines Kriegsheimkehrers einen ganz subjektiven Blick auf Deutschlands große Entertainer wie Hans-Joachim Kulenkampff, Peter Frankenfeld und Hans Rosenthal - und entwickelt die These, dass die TV-Stars Therapeuten einer traumatisierten Generation waren. Als beste Auslandsreporterin würdigte die Jury Antonia Rados für ihren Bericht "Jemens langsamer Tod" (n-tv).

    Auszeichnungen für "Der große Rudolph“

    Die BR-Koproduktion "Der große Rudolph“ (BR, ARD Degeto, ORF, WDR) hat zwei Deutsche Fernsehpreise erhalten. Lena Urzendowsky gewann den Förderpreis für ihre Darstellung einer jungen Verkäuferin in der Gesellschaftssatire. Eine weitere Auszeichnung geht an Martina Müller (Kostümbild) und Jana Karen (Szenenbild) für die Ausstattung in "Der große Rudolph“.

    Beste Unterhaltung: Inas Nacht

    Als beste Primetime-Show konnte sich die Tanz-Show "Let's Dance" (RTL) gegen "Ninja Warrior Germany - Die stärkste Show Deutschlands" (RTL) und "Wer weiß denn sowas? XXL" (ARD/HR/NDR) durchsetzen. Bei den Unterhaltungsmoderatoren erhielt Luke Mockridge unter anderem für "Luke! Die Schule und ich" (Sat.1) den Zuschlag der Jury. Als "Beste Unterhaltung Late Night" wurde "Inas Nacht" (ARD/NDR) mit Kabarettistin, Sängerin und Moderatorin Ina Müller ausgezeichnet.

    Der Deutsche Fernsehpreis wird von den großen TV-Anbietern seit 1999 mit einer Unterbrechung jährlich verliehen. In der Jury saß in diesem Jahr unter anderem Schauspielerin Maria Furtwängler (52).