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Der BR der Zukunft - Alles unter einem Dach | BR24

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Der Bayerische Rundfunk stellt sich für die Zukunft auf. Mit dem Richtfest für das Aktualitätenzentrum ist ein weiterer wichtiger Schritt gemacht. Die Kosten für den Neubau führen aber nicht dazu, dass am Programm gespart werden muss.

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Der BR der Zukunft - Alles unter einem Dach

Der Bayerische Rundfunk stellt sich für die Zukunft auf. Mit dem Richtfest für das Aktualitätenzentrum ist ein weiterer wichtiger Schritt gemacht. Die Kosten für den Neubau führen aber nicht dazu, dass am Programm gespart werden muss.

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Kurze Wege, vernetzte Entscheidungen, weniger Aufwand. Das Aktualitätenzentrum und das Wellenhaus des Bayerischen Rundfunks auf dem Gelände in München-Freimann sollen ab 2024 alle aktuell arbeitenden Einheiten in einem Gebäude zusammenführen. Auf drei Ebenen werden dann alle Radiowellen beheimatet sein, ebenso wie die künftig trimedialen Redaktionen für Online, Social Media, Hörfunk und Fernsehen. Rund 1.000 Menschen werden in diesem Gebäude arbeiten.

Die Nähe führt zu Schnelligkeit

Vor allem bei aktuellen Themen wird die neue Struktur – alles unter einem Dach – einen großen Vorteil bieten. Der schnelle Draht oder im besten Fall der Kollege am Schreibtisch gegenüber werden dafür sorgen, dass der BR noch schneller auf Ereignisse im Freistaat reagieren kann – und das auf allen Wegen. Wo BR24 die Neuigkeiten schnell verbreitet, senden gleichzeitig die Hörfunkprogramme und das BR Fernsehen, das auch die ARD beliefert – mit Informationen aus einer Hand.

Gäste sind beeindruckt

Intendant Ulrich Wilhelm bezeichnete beim Richtfest den Neubau als "Herzensprojekt und Meilenstein" und freute sich darüber, dass es gut eineinhalb Jahre nach Baubeginn gelungen sei, ein solches von vielen Mitarbeitern geplantes Gebäude zu errichten. Auch die BR-Verwaltungsratsvorsitzende Ilse Aigner zeigte sich beeindruckt und verwies auf den gesellschaftlichen Auftrag des BR: "Hier wird auch an der Demokratie gebaut."

Trimedialität als Zukunftskonzept

So wie sich die Medienwelt verändert, wird sich auch das Arbeiten im BR verändern müssen. Mit dem neuen Gebäude trägt der Sender dieser Entwicklung Rechnung. Der Inhalt soll im Mittelpunkt stehen – nicht mehr der Verbreitungsweg. Das ist auch eine technische Herausforderung, die dank des gemeinsamen Zentrums besser bewältigt werden kann.

Gebäude von enormen Ausmaßen

Aktualitätenzentrum und Wellenhaus werden mit 190 Metern Länge und 70 Metern Breite ungefähr die Fläche von zwei Fußballfeldern haben. Bisher liegen die Baumaßnahmen im geplanten Kosten- und Zeitrahmen. Rund 200 Millionen Euro betragen die Gesamtkosten.

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Die Rundschau, das Bayern-Magazin und BR24 - der Bayerische Rundfunk produziert Aktuelles für Fernsehen, Hörfunk und Online bald komplett am Standort München-Freimann. Das Aktualitätenzentrum und Wellenhaus feierten heute Richtfest.

Kosten beeinträchtigen nicht das Programm

Der Bau wird mit einem günstigen Kredit langfristig finanziert und hat deshalb auch keine Auswirkungen auf die Programme des BR. Der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) wurden die Maßnahmen als Großprojekt gemeldet. Es wäre keine Alternative gewesen, viele der bereits bestehenden Gebäude weiter zu nutzen. Sie hätten mit Aufwand und zu enormen Kosten saniert werden müssen, ohne eine Garantie für einen langfristigen Bestand.

Außerdem können Kosten in anderen Bereichen gespart werden, weil zum Beispiel der Standort Unterföhring geschlossen wird.

Gebäude in der Innenstadt bleibt erhalten

Trotz des Neubaus bleibt auch das Stammgelände in der Münchner Innenstadt mit dem prestigeträchtigen Hochhaus erhalten. Dort werden künftig unter anderem ein Großteil der Verwaltung und das Regionalstudio Oberbayern angesiedelt sein. Aber es soll dort vor allem auch zahlreiche Veranstaltungen für die Bevölkerung geben.

© BR / Johanna Schlüter

Zahlreiche Gäste hatten sich unter der Richtkrone eingefunden ...

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... um dem Richtspruch zu lauschen.

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Nach den Ansprachen von Intendant Ulrich Wilhelm ...

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... und der Verwaltungsratsvorsitzenden Ilse Aigner ...

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...nahmen die Gäste das neue Gebäude in Augenschein...

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... eine Gelegenheit, die auch etliche BR-Mitarbeiter nutzten.