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Das sind die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse | BR24

© dpa/ Picture alliance

Leipziger Buchmesse

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    Das sind die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse

    Aus 402 eingereichten Titeln hat die Jury 15 ausgewählt, die nun um den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 im Rennen sind. Jeweils fünf Neuerscheinungen aus dem Bereich der Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung.

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    Die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 stehen fest: Im Rennen um den Preis in der Kategorie Belletristik sind

    • "Power" von Verena Güntner (DuMont), die ausgehend von einer Geschichte um einen verschwundenen Hund von der Radikalisierung einer Dorfgemeinde erzählt.
    • "Luna Luna" von Maren Kames (Secession). Die vom Bodensee stammende Autorin lotet in dem dunklen Text die Grenzen zwischen Traum und Trauma, Sehnsucht und Wahnsinn aus.
    • "Allegro Pastell“ von Leif Randt (Kiepenheuer & Witsch). Der mehrfach preisgekrönte Autor erzählt darin von einem Paar, das sich mit plus minus 30 so perfekt in seiner Fernbeziehung eingerichtet hat, dass sie diese nur schwer wieder aufgeben kann.
    • "Die rechtschaffenen Mörder" von Ingo Schulze (S. Fischer). Der in Dresden geborene Schulze hat sich in diesem Gesellschaftsroman die ideologischen Verirrungen des Bürgertums seiner Heimat vorgenommen: Ein Antiquariats-Besitzer und Bücherwurm wird zum Reaktionär, oder zum Revolutionär?
    • "Stern 111" von Lutz Seiler (Suhrkamp). Der in Gera geborene Seiler wendet sich darin noch einmal der unmittelbaren Nachwendezeit zu: Zwei Tage nach dem Fall der Mauer verlässt Familie Bischof ihre Heimat. Sie streben im Chaos der plötzlich aufblitzenden neuen Möglichkeiten – getrennt voneinander – ein anderes Leben an.

    Die Nominierten in der Kategorie Sachbuch/ Essayistik sind

    • die Wissenschaftsgeschichtlerin Bettina Hitzer mit "Krebs fühlen. Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts".
    • Michael Martens, der FAZ-Korrespondent in Osteuropa, mit seiner Biografie: "Im Brand der Welten. Ivo Andrić. Ein europäisches Leben".
    • Der Soziologe Armin Nassehi mit seiner neuen Analyse der digitalen Gesellschaft: "Muster. Theorie der digitalen Gesellschaft".
    • Die Kunsthistorikerin Julia Voss mit ihrer Biografie der jüngst wiederentdeckten schwedischen Malerin "Hilma af Klint – Die Menschheit in Erstaunen versetzen."
    • Jan Wenzel mit "Das Jahr 1990 freilegen". Der Verleger untersucht in dem Buch zusammen mit Anne König und Andreas Rost die verschiedenen Aspekte des Schlüsseljahrs.

    Außerdem sind die Übersetzer*innen Pieke Biermann, Luis Ruby, Andreas Tretner, Melanie Walz und Simon Werle nominiert.

    Am 12. März erhalten drei der Nominierten zur Leipziger Buchmesse den begehrten Preis, der insgesamt mit 60.000 Euro dotiert ist.

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