Kristen Stewart in der Rolle der Lady Diana in Pablo Larrains "Spencer"  hat sich vor den strengen Augen der Royal Family in ein Billard-Zimmer geflüchtet.
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Kristen Stewart in der Rolle der Lady Diana in Pablo Larrains "Spencer" (Filmszene)

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Das sind die fünf wichtigsten Kino-Neustarts der Woche

Kristen Stewart als Lady Di in "Spencer", Jannis Niewöhner als Hitlergegner in "München - Im Angesicht des Krieges": die Kino-Highlights der Woche.

"Pleasure" - Ein schonungsloser Blick auf die US-Porno-Industrie

Die 19-jährige Schwedin Linnéa möchte als "Bella Cherry" in der US-Porno-Industrie durchstarten. Sie ist die Hauptfigur in "Pleasure", ein Drama, das fast dokumentarisch-nüchtern, aber mit weiblicher Perspektive, auf eine von Männern dominierte Welt blickt. Eine Welt, in der mancher Dreh zum Albtraum werden kann.

In "Pleasure" setzt sich eine junge Schwedin mit dem Traum einer Porno-Karriere vor der Kamera in Szene.
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Perfekt für die Lust des Zuschauers in Szene gesetzt: Sofia Kappel als junge Porno-Aspiratin in "Pleasure" (Filmszene).

"Spencer" - Drei Tage im Leben der Lady Di

Der chilenische Regisseur Pablo Larrain wagt eine eigenwillige Sicht auf Lady Di in "Spenser". Der Film spielt an drei fiktiven Tagen Weihnachten 1991. Kristen Stewart liefert eine egozentrische Interpretation der Ikone Diana ab. "Spencer", so Dianas Mädchenname, zeigt sie selbstzerstörerisch und aufrührerisch. Der Hochglanz-Film tanzt visuell bestechend und musikalisch provokativ. Neue Erkenntnisse bietet er aber nicht.

Jack Farthing und Kristen Stewart sitzen als Prinz Charles und Lady Di auf einem Sofa auf dem Landsitz der Royals in "Spencer".
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So nah beieinander, aber seelisch Welten voneinander getrennt: Prinz Charles und Lady Di in "Spencer" (Filmszene).

"Égalité" - Raues Sozialdrama von und mit Kida Khodr Ramadan ("4 Blocks")

Eine Mandeloperation steht an bei der 14-jährigen Leila. Doch der scheinbare Routine-Eingriff wird das Leben von Familie Aydin aus der Bahn werfen, denn den Ärzten unterläuft ein folgenschwerer Fehler. Das Drama "Égalité" ist die zweite Regie-Arbeit des "4 Blocks"-Stars Kida Khodr Ramadan, realisiert in nur neun Tagen. Das Ergebnis ist ein rohes, starkes Drama mit überraschenden Wendungen.

Nachdem die Mandeloperation seiner Tochter schief gegangen ist, muss Leilas Vater in "Égalité" nicht nur mit seiner Angst und Wut fertig werden.
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Nachdem die Mandeloperation seiner Tochter schief gegangen ist, muss Leilas Vater in "Égalité" nicht nur mit seiner Angst und Wut fertig werden.

"München - Im Angesicht des Krieges" - Jeremy Irons verhandelt mit Hitler

Im September 1938 wird das "Münchner Abkommen" unterzeichnet. Das den Deutschen das tschechische Sudentenland zuschlägt. Hitler soll besänftigt und von einem Krieg abgehalten werden. Können zwei junge Diplomaten, ein Deutscher und ein Engländer, noch Einfluss nehmen auf den britischen Premier Chamberlain, Jannis Niewöhner, Ulrich Matthes und Jeremy Irons spielen die Hauptrollen in Christian Schwochows historischem Thriller.

Jeremy Irons als britischer Premier Neville Chamberlain, der Hitlers Intentionen fatal falsch einschätze in "München - Im Angesicht des Krieges".
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Jeremy Irons als britischer Premier Neville Chamberlain, der Hitlers Intentionen fatal falsch einschätze in "München - Im Angesicht des Krieges".

"Gloria Mundi - Rückkehr nach Marseille" - Eine Familie schlägt sich durch in einem preisgekrönten Sozialdrama

Die kleine Gloria wird in Marseille in eine mittellose Familie hineingeboren. Von Beginn an ist ihr Leben hart. Und dann löst ihr Großvater, ein entlassener Strafgefangener eine Kette versöhnlicher, aber auch die Familie spaltende Ereignisse aus. "Gloria Mundi", in Venedig preisgekrönt, um Existenznot und große Träume, um Hass und Liebe. Mit Marseille, der chaotischen und aufregend schönen südfranzösischen Hafenstadt als heimlicher Hauptdarstellerin.

Anaïs Demoustier in der Rolle der Mathilda muss in "Gloria Mundi" sich mit Entbehrungen und familiären Ressentiments herumschlagen.
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Anaïs Demoustier in der Rolle der Mathilda muss in "Gloria Mundi" sich mit Entbehrungen und familiären Ressentiments herumschlagen.

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