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Bildrechte: BR/Thomas Muggenthaler

Marthe Leithmayrs Gemälde ist ein Kommentar zu dem Artikel 19.: "Jeder Mensch hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung".

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"Bilder für die Menschenrechte": aus Regensburg für die Welt

Mit Gemälden und Fotografien setzt sich eine Regensburger Initiative für die Achtung der Menschenrechte ein. Die Werke werden bewusst "auf der Straße" gezeigt und nicht in Galerien. Die Ausstellung soll wandern und auch international zu sehen sein.

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Von
  • Thomas Muggenthaler
  • BR24 Redaktion

Im Thon-Dittmer-Hof am Haidplatz mitten in der Altstadt von Regensburg erlebt eine Ausstellung ihre Premiere. Das Ziel: Die Organisatoren wollen damit ihre Stimme für die Einhaltung der Menschenrechte erheben.

Ein positives Zeichen mit politischer Kunst

"Pictures for the Human Rights" heißt das Projekt, das der gleichnamige Regensburger Verein ins Leben gerufen hat. Mit politischer Kunst soll ein positives Zeichen gesetzt werden, so die Regensburger Künstlerin Barbara Wilmers-Hillenbrand, eine der Gründerinnen des Vereins. Angesichts verschiedener politischer Entwicklungen sei es dringend nötig, an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 1948 zu erinnern, betont Barbara Wilmers-Hillenbrand.

"Wir wollen die Menschenrechte auf die Straße bringen"

Marthe Leithenmayr, eine der Gründerinnen des Vereins, will durch die Ausstellung "die Menschenrechte auf die Straße bringen." Außerdem ist Leithenmayr eine der Künstlerinnen des Projekts. "Auf der Straße erreichen wir Leute, die wir sonst nie erreichen würden", so die Künstlerin zu dem Konzept. Das sei auch der Grund, weshalb bewusst keine Ausstellung in einer Galerie gemacht wurde. Die Bilder der Ausstellung sind nicht im Original zu sehen, denn diese sind nach wie vor bei den Künstlern. Die Werke wurden auf Planen gedruckt und an Bauzäunen befestigt.

Menschenrechte in Bilderform zitiert

Von Marthe Leithenmayr stammt das Gemälde, welches das Ausstellungsplakat ziert: Zu sehen ist der Kopf eines Mannes, dessen Mund verbunden ist. Das ist ihr persönlicher Kommentar zum Artikel 19: "Jeder Mensch hat das Recht aus Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung".

Jeder der 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte aus dem Jahr 1948 wird durch die Ausstellung mit einem passenden Bild illustriert. Mit dabei sind regionale Künstlerinnen, wie die beiden Organisatorinnen Marthe Leithenmayr und Barbara Wilmers-Hillenbrand, die Regensburger Fotografin Sarah Longo, aber auch internationale Maler, wie Ahmed Ramada, der selbst in Syrien verhaftet wurde.

Pläne für Wanderausstellung

Die Ausstellung "Pictures for the Human Rights" soll wandern und auch in München und Nürnberg zu sehen sein. Am liebsten wäre den Organisatorinnen, dass die Ausstellung in vielen Städten weltweit gleichzeitig gezeigt wird. Die 30 Kunstwerke gibt es auch als Postkarten. Die offizielle Eröffnung im Thon-Dittmer-Hof am Haidplatz in Regensburg findet am Dienstag, den 1. Juni, um 18.00 Uhr statt.

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Jeder der 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte aus dem Jahre 1948 wird mit einem passenden Bild illustriert.

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Die Bilder sind nicht im Original zu sehen. Die Werke der Künstler wurden auf Planen gedruckt, die an Bauzäunen befestigt wurden.

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"Wir wollen die Menschenrechte auf die Straße bringen", erklärt Marthe Leithenmayr, eine der Künstlerinnen.

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