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Bilanz Jazzfest Passau: "Glücklich, dass wir das gemacht haben" | BR24

© BR/Katharina Häringer

Am Wochenende ist das Jazzfest Passau zu Ende gegangen. Schon am 2. Juni fand das Eröffnungskonzert statt.

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    Bilanz Jazzfest Passau: "Glücklich, dass wir das gemacht haben"

    Am Wochenende ist das Jazzfest Passau zu Ende gegangen. Schon am 2. Juni fand das Eröffnungskonzert statt – zu einem Zeitpunkt, an dem in vielen anderen Städten Bayerns an Kultur und Livemusik noch nicht zu denken war.

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    Das Jazzfest Passau hat in diesem Jahr Schlagzeilen gemacht. Laut dem Online-Blog "London Jazznews" war es mit Beginn am 2. Juni das weltweit erste Jazzfestival in Corona-Zeiten. Organisator Paul Zauner hatte das Festival bewusst nach vorne verlegt. Mehr als 50 Konzerte haben zwischen 2. Juni und 29. August im Innenhof des Rathauses stattgefunden.

    MusikerInnen aus ganz Europa

    In den ersten Wochen des Jazzfestes in Passau durften 50 Zuhörer in den Rathausinnenhof, danach waren 100 erlaubt. Die Musiker reisten aus ganz Europa an, kamen aber auch aus der Region.

    "Ich bin ganz glücklich, dass wir das gemacht haben. Gesund für geistige und emotionelle Hygiene, das Beste was es gibt. Wenn man immer alles zur Verfügung hat auf der Welt ohne Limit, dann ist die Wertschätzung normal. Aber wenn man das nicht mehr hat, merkt man erst, wie wichtig es einem ist." Paul Zauner, Organisator Jazzfest Passau

    Auftrittsmöglichkeit vor der Tür "ein Privileg"

    Paul Zauner findet, gerade die einheimischen Künstler seien in diesem Jahr so gut gewesen wie nie zuvor. Sie hätten gespürt, dass es ein Glück und ein Privileg sei, eine Auftrittsmöglichkeit vor der Haustür zu haben.

    Buntes Repertoire

    Das Repertoire war, wie beim Jazzfest so üblich, bunt. Jazz wird breit gefasst und steht für: Alles, was Spaß macht und neu klingt. Musik kann hier auch elektronisch oder poppig klingen. Und Weltmusik, Klänge aus anderen Ländern, gehören ohnehin dazu.

    Besucherzahl halbiert

    Insgesamt kamen rund 5.000 Besucher zum Jazzfest. Etwa halb so viele wie in den Vorjahren. Machbar war das, weil sich das Jazzfest immer schon rein aus Spenden und Fördergeldern finanziert, und damit nicht von Ticketverkäufen abhängig ist.

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