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Bezirk Schwaben bringt Kultur ins Wohnzimmer | BR24

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Auch wenn alle Museen geschlossen haben - das Internet öffnet den Besuchern neue Wege in die Ausstellungen. Auch der Bezirk Schwaben hat nun ein neues virtuelles Programm aufgelegt.

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Bezirk Schwaben bringt Kultur ins Wohnzimmer

Wegen Corona liegt der Kulturbetrieb auf Eis - das betrifft auch die Museen des Bezirks Schwaben. Der hat sich jetzt etwas Besonderes einfallen lassen, um Kulturinteressierten auch diesen Zeiten etwas zu bieten.

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"#SchwabenKulTour" hat der Bezirk Schwaben ein neues Multimedia-Projekt genannt. Es handle sich um eine sechsteilige Video-Reihe, die Einblicke in Museen, Trachtenkultur- und Volksmusikberatung ermögliche. Die Macher versprechen in ihrer Mitteilung eine "digitale Reise zu den kulturellen Erlebnisorten des Bezirks Schwaben".

Von Trachten und Imkern

Die Beiträge sind demnach auf den Social-Media-Kanälen und der Homepage des Bezirks Schwaben zu sehen sowie auf den Webseiten der beteiligten Kultureinrichtungen. Am vergangenen Sonntag hat die "KulTour" mit einem Beitrag über das Museum Oberschönenfeld begonnen. Jetzt macht die Video-Reihe Station bei der Trachtenkulturberatung Krumbach. Am kommenden Samstag folgt ein Video zum Museum "KulturLand Ries" in Maihingen und zur Sonderausstellung "Die Honigmacher. Bienen und Imker".

Bezirk Schwaben würdigt den Dudelsack

Kommende Woche führt die Reise beispielsweise zur Volksmusikberatung des Bezirks Schwaben. Schwerpunkt ist dann ein Instrument, das die meisten nicht unbedingt mit Schwaben in Verbindung bringen dürften: der Dudelsack.

Schwäbischer Bezirkstagspräsident: "Bekenntnis zur Kultur"

"Das Angebot ist als ein Bekenntnis zur Kultur zu verstehen", so Bezirkstagspräsident Martin Sailer. "Da die Menschen unsere Kultureinrichtungen gerade nicht besuchen können, bringen wir unsere Erlebnisse eben zu ihnen nachhause, via Social Media."

Auch Augsburger Staatstheater geht online

Eine ähnliche Idee hatte vor Kurzem das Augsburger Staatstheater. Um Kontakt zu seinem Publikum zu halten, bot es vor knapp zwei Wochen einen Theaterabend im Live-Stream an. "Ebenso wie die künstlerische Arbeit vermissen wir hier im Staatstheater sehr schmerzlich unser Publikum, ein Geisterspiel vor leeren Rängen ist auch in der Kultur keine Dauerlösung", sagte Staatsintendant André Bücker zum neuen Format.

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