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Berlinale startet mit Aufruf zur Gleichberechtigung | BR24

© dpa-Bildfunk

Berlinale-Eröffnung

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    Berlinale startet mit Aufruf zur Gleichberechtigung

    Mit einem Appell für Gleichberechtigung von Frauen und Männern sind die Internationalen Filmfestspiele Berlin gestartet. Zur Eröffnung der Berlinale kamen Stars wie Helen Mirren, Tilda Swinton, Greta Gerwig, Bill Murray und Jurypräsident Tom Tykwer.

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    Die Filmfestspiele starteten mit einer Premiere - erstmals wurde ein Animationsfilm zum Auftakt gezeigt: Wes Andersons "Isle of Dogs - Ataris Reise". Das futuristisch-spektakuläre Märchen sorgte für Begeisterung im Publikum.

    Im Zeichen der "#MeToo"-Debatte

    Das beherrschende Thema ist dieses Jahr allerdings die "#MeToo"Debatte über Missbrauch – in der Gesellschaft allgemein und speziell in der Filmbranche. Die Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) forderte bei der Eröffnungsgala einen "Kulturwandel" in der Branche. Kino könne Rollen- und Weltbilder ins Wanken bringen, sagte sie. "Umso bitterer, dass Frauen im Filmgeschäft vielfach bis heute in Rollen gedrängt werden, die sie nicht spielen wollen - und dass wir deshalb seit Wochen mehr über Männer reden, die nur einen Bademantel anhaben, als über Frauen, die die Hosen anhaben."

    385 Filme aus 78 Ländern

    Mehr als 1.600 Gäste sind zur Feier am Potsdamer Platz eingeladen, darunter Schauspieler wie Iris Berben, Meret Becker und Daniel Brühl. Vertreter aus der Politik nehmen ebenfalls an dem Event teil – unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD).

    Die Berlinale zeigt bis zum 25. Februar 385 Filme aus 78 Ländern. 19 davon gehen in das Rennen um die begehrten Bären-Preise.