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Bayerischer Kunstförderpreis für Darstellende Kunst vergeben | BR24

© picture alliance/Annette Riedl/dpa

Schauspieler Nils Strunk im September 2019 während einer Probe an der Berliner Volksbühne

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    Bayerischer Kunstförderpreis für Darstellende Kunst vergeben

    Ein Schauspieler, eine Schauspielerin und zwei Opernsängerinnen erhalten die bayerischen Kunstförderpreise 2019 in der Sparte "Darstellende Kunst". Neben München ist Regensburg eine der regelmäßigen Wirkungsstätten der jungen Preisträger.

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    Die Schauspielerin Isabel Kott und ihr Kollege Nils Strunk sowie die Opernsängerinnen Mirjam Mesak und Sara-Maria Saalmann erhalten in diesem Jahr die bayerischen Kunstförderpreise für Darstellende Kunst. Die vier Nachwuchstalente verzauberten durch die "Authentizität und Leidenschaft“ ihres Spiels Abend für Abend das Theaterpublikum, sagte Kunstminister Bernd Sibler am Montag bei der Bekanntgabe der Preisträger.

    Isabell Kott wurde 1985 in Tübingen geboren und arbeitet als freie Schauspielerin für Theater-, Film- und Fernsehproduktionen. Zudem ist sie als Sprecherin für Lesungen, Konzerte und Studioproduktionen tätig. Nach einer Rolle in der ARD-Serie Marienhof spielte sie seit 2007 mehrfach am TamS Theater, am Pathos Theater und am Hofspielhaus in München. Außerdem spielte sie unter anderem die Titelrolle im Musical "Der Kleine Lord“ und das "Fräulein Else“ als Monolog-Stück am Altstadttheater Ingolstadt.

    Von Berlin über Wiesbaden nach München

    Nils Strunk wurde 1990 geboren und ist in Lübeck aufgewachsen. Nach dem Abitur arbeitete er an der Berliner Staatsoper, studierte an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und ist seit 2017 Ensemble-Mitglied am Bayerischen Staatsschauspiel in München. Zuvor war er in Wiesbaden am Staatstheater Mitglied des Ensembles.

    Sara-Maria Saalmann wurde 1990 in Valencia geboren, studierte in Hamburg an der Hochschule für Musik und Theater sowie in Stuttgart an der Hochschule für Musik und Darstellende Künste. Die Sopranistin ist seit der letzten Spielzeit festes Mitglied am Regensburger Theater.

    Mitglieder am Regensburger Theater und der Bayerischen Staatsoper

    Die 1990 in Tallinn geborene Mirjam Mesak erhielt ihre musikalische Ausbildung in London. Seit Beginn der Spielzeit 2019/2020 ist sie Mitglied der Bayerischen Staatsoper in München, wo sie zuletzt etwa die Rolle der Papagena in Mozarts "Zauberflöte" übernahm.

    Der Freistaat verleiht jedes Jahr bis zu 16 Kunstförderpreise an Künstler unter 40 Jahre. Neben "Darstellender Kunst" gibt es unter anderem die Sparten "Musik und Tanz" sowie "Literatur" - die Preisträger in diesen Kategorien wurden bereits im August bekannt gegeben. Die Preisträger in der letzten Kategorie "Bildende Kunst" werden in den kommenden Wochen genannt. Alle Preise werden am 19. November in München überreicht.

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