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Kultur

Ausstellungen zu Luther, moderner Kunst und Jugendstil | BR24

© picture alliance/dpa

Eingang zum Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg

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    Ausstellungen zu Luther, moderner Kunst und Jugendstil

    Mit einer Sonderschau zu 500 Jahren Reformation und vier weiteren Ausstellungen will das Germanische Nationalmuseum GNM in Nürnberg zahlreiche Besucher anlocken. Das teilte das größte kulturgeschichtliche Museum im deutschsprachigen Raum heute mit.

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    Die große Sonderausstellung "Luther, Kolumbus und die Folgen" startet Mitte Juli. Vier Monate lang wird sie die Folgen der Reformation für das Europa des 16. Jahrhunderts präsentieren. Mit rund 200 Exponaten stelle das Germanische Nationalmuseum erstmals die Auswirkungen der religiösen Auseinandersetzung in einen breiten mentalitäts- und kulturgeschichtlichen Kontext, so Museumsleiter Ulrich Großmann.

    Alte Stiche von Städten

    Bereits am 16. März beginnt die kleinere Studioausstellung "Die schönsten Städte Europas" mit 400 Jahre alten Stichen von verschiedenen Städten. Die Edition Braun-Hogenberg umfasst sechs monumentale Bücher mit rund 600 Städteabbildungen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Manche Städte wurden dort erstmals abgebildet.

    Freunde moderner Kunst kommen ab dem 11. Mai auf ihre Kosten. Der im Jahr 2015 gestorbene Fotograf und Sammler Hans Kinkel vermachte dem GNM rund 400 Handzeichnungen. Dabei sind Werke von Max Klinger und Käthe Kollwitz über Ernst Ludwig Kirchner und George Grosz bis hin zu Georg Baselitz.

    Nazizeit und Jugendstil

    Mit der eigenen Vergangenheit während der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt sich das Germanische Nationalmuseum ab 25. Oktober. In der Ausstellung "Gekauft – Getauscht – Geraubt? Erwerbungen zwischen 1933 bis 1945" widmet es sich Fragen wie: Wer waren die Eigentümer eines Werks, bevor es in den Bestand gelangte? Und auf welchem Weg kam es ins Museum? Und am 30. November startet die letzte Sonderausstellung, die dem Jugendstilkünstler Peter Behrens gewidmet ist, der vor 150 Jahren geboren wurde.