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Germanistin und Soziologin: Auma Obama

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    Auma Obama hält Laudatio auf Tsitsi Dangarembga

    Die Germanistin und Soziologin Auma Obama hält die Laudatio auf Tsitsi Dangarembga, die in diesem Jahr mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt wird. Wer ist die Laudatorin und Schwester von Barack Obama?

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    • BR24 Kultur

    Die kenianische Germanistin und Soziologin Auma Obama hält die Laudatio auf Tsitsi Dangarembga, die in diesem Jahr mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wird. Die Verleihung findet während der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, den 24. Oktober 2021, in der Frankfurter Paulskirche statt.

    Wissenschaftliche Karriere

    Auma Obama wurde 1960 in Nairobi geboren und kam 1980 als Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes nach Deutschland.

    Die Schwester des 44. US-Präsidenten Barack Obama studierte in Heidelberg Germanistik, Soziologie und Pädagogik und besuchte in Berlin die Deutsche Film- und Fernsehakademie.

    1996 schloss sie an der Universität Bayreuth ihre Promotion mit einer Dissertation ab, die sich der Arbeit in der deutschen und kenianischen Literatur und Kultur widmet.

    Gesellschaftliches Engagement

    Auma Obama arbeitete nach ihrem Studium einige Jahre in Deutschland und in Großbritannien, kehrte dann aber aus Europa nach Kenia zurück, wo sie für die Hilfsorganisation "CARE International" tätig wurde.

    2010 rief sie die Stiftung "Sauti Kuu" (dt. "starke Stimmen") ins Leben, die seit 2012 auch in Deutschland aktiv ist. Die Organisation setzt sich weltweit für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. Ein Fokus der Arbeit liegt auf Mädchen aus benachteiligten Verhältnissen.

    Verbindung zu Tsitsi Dangarembga

    Auma Obama wurde für ihr Engagement bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet, 2019 erhielt sie den Walter-Scheel-Preis, auch der Hans-Rosenthal-Ehrenpreis ging an Obama. Seit 2014 ist sie Mitglied des World Future Council.

    Ihr gesellschaftliches Engagement verbindet sie mit der Schriftstellerin Tsitsi Dangarembga, mit der sie seit vielen Jahren befreundet ist.

    Der Friedenspreis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird seit 1950 vergeben. Geehrt werden Persönlichkeiten, die in Literatur, Wissenschaft oder Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen haben.

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