BR24 Logo
BR24 Logo
Kultur

And the Oscar goes to ... Kurioses über die Oscar-Verleihung | BR24

© dpa-Bildfunk/Danny Moloshok

Woher der Academy Award seinen Namen "Oscar" hat, ist umstritten.

Per Mail sharen
Teilen

    And the Oscar goes to ... Kurioses über die Oscar-Verleihung

    In der Nacht zu Montag werden in L.A. die Academy Awards - die Oscars - verliehen. Was kaum einer weiß: Der erste Gewinner war ein Deutscher. Und: Der Mann mit den meisten Oscars war niemals für den Preis nominiert. Kurioses zur Filmpreis-Verleihung.

    Per Mail sharen
    Teilen

    Platzhalter für Stars auf der Toilette

    Die erste Oscar-Verleihung 1929 dauerte gerade mal eine Viertelstunde. Heutzutage zieht sich die Show über vier Stunden. Da müssen auch Superstars mal auf die Toilette verschwinden. Und damit währenddessen im Fernsehen keine leeren Plätze zu sehen sind, gibt es jedes Jahr sogenannte Platzhalter, die sich dann auf die leeren Stühle setzen.

    Wer ist eigentlich Theodor Friedrich Emil Janenz?

    Theodor Friedrich Emil Janenz ist der Name des allerersten Oscar-Gewinners. Emil Jannings, wie er kurz genannt wurde, gewann 1929 als erster Schauspieler die Auszeichnung als "Bester Hauptdarsteller". Er ist bis heute der einzige Deutsche, der jemals in dieser Kategorie gewonnen hat.

    Der Mann mit den meisten Oscars hat nie einen gewonnen

    Im Jahr 2000 fand ein Mann 52 Original Oscar-Statuen in einer Mülltonne. Die Trophäen hatten lange Zeit als verschollen gegolten. Der Mann bekam 50.000 Dollar Finderlohn - und durfte im nächsten Jahr selbst zur Preisverleihung gehen.

    Danke sagen ist okay - aber bitte hinter der Bühne

    Seit 2010 ist die Zeit für die Dankesreden der Gewinner auf 45 Sekunden beschränkt. Dafür gibt es eine sogenannte "Thank you Camera", die hinter den Kulissen steht. Dort dürfen die Stars sich nach Lust und Laune bei allen Menschen bedanken, die Ihnen jemals über den Weg gelaufen sind oder ihrer verstorbenen Familienangehörigen jeglichen Verwandtschaftsgrads gedenken. Die Videos, die so entstehen, sind später auf der Homepage der Akademie zu bestaunen.

    © dpa - Fotoreport

    Gwyneth Paltrow wurde 1999 als "Beste Hauptdarstellerin" ausgezeichnet - und hielt tränenüberströmt eine exzessive Dankesrede.

    Vertraglich festgelegt: Der Oscar ist keine Wertanlage

    Seit 1950 müssen sich die Gewinner eines Oscars schriftlich dazu verpflichten, dass weder sie selbst noch ihre Erben die Trophäe verkaufen. Eine Ausnahme: Sie verkaufen ihn an die Academy zurück. Das eignet sich aber nicht, um die Kasse aufzubessern, wenn es mit der Karriere nicht mehr so gut laufen sollte. Die Academy zahlt nur einen symbolischen Dollar für den Rückkauf.

    "Kleine" Geschenke erhalten die Freundschaft

    Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences nimmt angeblich mehr als 90 Millionen Euro jährlich durch den Verkauf der Senderechte der Oscar-Verleihung ein. Allerdings belaufen sich die Kosten der Party auch auf etwa 40 Millionen. Allein die Geschenke, die die Academy in sogenannten "Goodie Bags" verteilt, haben einen Wert von 200.000 Euro - jeweils. Dieses Jahr mit dabei: Eine zwölftägige Luxus-Kreuzfahrt durch die Antarktis und ein Meditationsstirnband mit Gehirnwellenerkennung.

    Ein Österreicher kocht für die Stars

    Der österreichische Star-Koch Wolfgang Puck tischt heuer zum 26. Mal nach der Oscar-Gala auf. Allerdings muss er sich dabei an eine Vorgabe der Academy halten: Das Essen für 1.500 Gäste muss zu 70 Prozent vegan sein. Kein Problem für Puck: "Der Joaquin isst nur vegan, und dem Leonardo habe ich neulich eine Pizza nur mit Gemüse gemacht, der war völlig begeistert", plauderte Puck über die beiden Oscar-Anwärter Phoenix und die DiCaprio gegenüber der Deutschen Presseagentur aus.