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Africa-Festival in Würzburg trauert um Manu Dibango | BR24

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Mit Bestürzung und Trauer reagierten die Macher des Africa-Festivals in Würzburg auf den Tod von Manu Dibango. Der Musiker aus Kamerun ist nach einer Coronavirus-Infektion im Alter von 86 Jahren gestorben.

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Africa-Festival in Würzburg trauert um Manu Dibango

Mit Bestürzung und Trauer reagierten die Macher des Africa-Festivals in Würzburg auf den Tod von Manu Dibango. Der Musiker aus Kamerun ist nach einer Coronavirus-Infektion im Alter von 86 Jahren gestorben.

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Der Musiker Manu Dibango aus Kamerun ist nach einer Coronavirus-Infektion im Alter von 86 Jahren gestorben. Die Macher des Africa-Festivals in Würzburg reagieren bestürzt. Der Saxophonist aus Kamerun stand 1995 zum ersten Mal in Würzburg mit seiner Band Soul Makossa auf der Bühne. Und seitdem noch fünf Mal. Bei den Festivals in den Jahren 1998 und 2008 waren seine Duette mit Lucky Dube und Klaus Doldinger unvergessliche Highlights. Zuletzt war es ihm eine Ehre, die Schirmherrschaft des 30. Festivaljubiläums im Jahr 2018 zu übernehmen. Er hatte sich fest vorgenommen auch Schirmherr des 45 jährigen Africa Festival zu sein! Zum 25. Africa Festival schrieb er: "Ich sehe der Zukunft des Festivals sehr optimistisch entgegen und werde mir erlauben, auch in zwanzig Jahren wieder nach Würzburg zu kommen!"

"Es macht uns traurig, dass Manu Dibango mit 86 Jahren an den Folgen einer Corona Infektion in Paris gestorben ist. Er war ein großartiger international bekannter Musiker und lange Jahre mit dem Festival verbunden." Stefan Oschmann Africa-Festival

Geboren wurde Emmanuel N´Djoké Dibango, so lautet der volle Name von Manu Dibango, am 12.12.1933 in Douala. Eher zufällig eroberte er mit dem B-Seiten Single Song "Soul Makossa" in den USA die Music Charts, war seitdem weltweit in aller Munde. Mit seinem hervorragenden Können, ob als Saxophonspieler oder Pianist, gelang es ihm, jeder Stilrichtung seinen ganz persönlichen afrikanischen Anstrich zu geben – sei es Funk, BeBop, Jazz, HipHop oder Reggae. Seine Alben "Gone Clear" (1980), "Electric Africa" (1985), "Afrijazzy" (1986) und "Wakafrika" (1994) sind Meilensteine in der afrikanischen Musikszene.

© Jürgen Gläser

Mit Bestürzung und Trauer reagierten die Macher des Africa-Festivals in Würzburg auf den Tod von Manu Dibango. Der Musiker aus Kamerun ist nach einer Coronavirus-Infektion im Alter von 86 Jahren gestorben.

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