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Ludwigshafen Großeinsatz wegen eines möglicherweise bewaffneten Jugendlichen an einer Schule

Eine Zeugin sieht einen Jugendlichen mit einer Pistole bewaffnet vor der Karolina-Burger-Realschule in Ludwigshafen. Die Polizei rückt aus und durchkämmt zwei Schulen Raum für Raum. Von dem Jungen fehlt zunächst jede Spur.

Stand: 14.03.2018

Ein Polizeiauto der Münchner Polizei mit der Aufschrift "110" steht auf dem Münchner Odeonsplatz. Symbolbild Polizei | Bild: BR/Fabian Stoffers

Ein möglicherweise bewaffneter Jugendlicher hat am Mittwochmorgen in Ludwigshafen einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Spezialkräfte durchsuchten ein Schulzentrum im Stadtteil Mundenheim nach einem Jungen, wie ein Polizeisprecher sagte.

Zeugin meldet bewaffneten Jugendlichen

Eine Zeugin hatte kurz vor Unterrichtsbeginn gemeldet, dass ein 14-Jähriger mit einer Pistole über die Straße gelaufen sei. Die beiden in dem Schulzentrum untergebrachten Schulen teilten auf ihren Internetseiten mit, dass keine akute Bedrohung vorliege.

Polizei sichert die Schulen

Die Polizei riegelte die Straße am Schulzentrum ab. Beamte mit Maschinenpistolen und schusssicheren Westen sicherten die Eingänge der Realschule und des Gymnasiums, während Kollegen Klassenraum für Klassenraum durchsuchten. Die Schulen wurden während des Einsatzes nicht geräumt, die Schüler blieben in den Unterrichtsräumen und Turnhallen.

Keine akute Bedrohungslage

Auf der Internetseite der Karolina-Burger-Realschule teilte Schulleiter Oliver Hornickel mit: "Im Schulzentrum selbst gibt es im Moment keine wahrnehmbare Gefahrensituation." Die Polizei habe die Lage im Griff, es laufe alles sehr geordnet und professionell ab. "Bitte machen Sie sich keine Sorgen", appellierte er. Die Leitung des benachbarten Heinrich-Böll-Gymnasiums rief Eltern auf, ihre Kinder nicht anzurufen oder abzuholen. "Es handelt sich hierbei um keine akute Bedrohungslage, sondern um reine Vorsichtsmaßnahmen", schreibt die Schule auf ihrer Internetseite.


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