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Ghostery 8.0 Intelligente Schnüffel-Bremse

Ghostery blockt in Web-Seiten eingebaute Tracker. Und weil die Schnüffler immer hippeliger werden, nutzt die Browser-Erweiterung jetzt zum Schutz der Privatsphäre im Netz auch künstliche Intelligenz.

Von: Achim Killer

Stand: 06.12.2017

Ghostery | Bild: picture-alliance/dpa

In modernen Web-Sites ist jede Menge Programm-Code eingebaut, so genannte Scripte. Ein Gutteil davon dient dazu, die Surftouren der Besucher nachzuverfolgen. Deshalb schützen Browser-Erweiterungen wie etwa NoScript die Privatsphäre, indem sie Scripte einfach außen vor halten.

Tracking-Scripte müssen draußen bleiben

Ghostery wiederum blockt nicht total, sondern greift auf eine schwarze Liste zu, in der Schnüffel-Scripte aufgeführt sind. Black List nennt sich das auf Englisch. Eine White List gibt’s auch. Darin stehen die erlaubten Scripte.

Dynamische Blockade

Durchgelassen wurden bislang neue Tracking-Scripts, die noch nicht erfasst worden waren. Sie sollen künftig durch künstliche Intelligenz ausgesperrt werden. Die schätzt deren Verhalten ab und blockiert sie bei Bedarf.

Burdas Cliqz

Ghostery war ursprünglich ein US-amerikansiches  Stück Software. Mittlerweile ist es vom deutschen Browser-Entwickler Cliqz gekauft worden. Cliqz gehört zum Hubert-Burda-Medienkonzern. Dessen Chef wittert offenkundig, dass sich mit Datenschutz ein Geschäft machen lässt. Was er genau vorhat, ist nicht bekannt.


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