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#fragBR24 Skischaukel: Riedberger Horn als Blaupause?

In der Gipfelregion am Riedberger Horn soll ein Lift gebaut werden - obwohl sie als Schutzzone ausgewiesen ist. Was bedeutet das für andere geschützte Regionen?

Von: BR24

Stand: 09.11.2017

Mit der Entscheidung des Landtags zum Landesentwicklungsprogramm ist der Weg frei für eine Skischaukel am Riedberger Horn. Die Gipfelregion dort fällt eigentlich unter die Bestimmungen der Schutzzone C - dort dürfen also keine Lifte, Hotels oder Straßen gebaut werden. Wird der Lift nun tatsächlich gebaut, könnte das Schule machen: Etwa an der Zugspitze, wo ein Tunnel geplant ist, oder am Warscheneck - auch dort soll in einem Naturschutzgebiet eine Skischaukel entstehen.


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Martin Haubner, Samstag, 11.November, 09:31 Uhr

10. Riedberger Horn

Schon vor 35 Jahren, als es um den Ausbau des Rhein-Main-Donaukanals ging, damals noch unter Strauß, war mir klar, dass die Buchstaben `CSU´ nicht für die BEWAHRUNG der HEIMAT, sondern deren ZERSTÖRUNG stehen. Und jetzt die bayrischen Alpen - wem gehören denn die Berge ? Dem Allgäuer Dorftrottel ? Dem Liftbetreiber ? Dem CSU Ortsvorsitzendem ? Absurd !! Die Berge gehören Allen und Keinem - also: Volksentscheid über den Alpenplan...das wäre demokratisch !!

Martin, Freitag, 10.November, 11:25 Uhr

9. Und wieder einmal mehr

gibt die CSU dem kurzfristigen Profit Vorrang vor Umwelt und nachhaltigem Handeln.

Ich kann weder nachvollziehen, warum gültige Verträge wegen den Interessen Einzelner mit Füßen getreten werden, noch dass überhaupt in Anbetracht des Klimawandels in diesen Höhenlagen noch Geld für Ski-Tourismus investiert wird. Das ist blauäugig, ignorant und ebenso egoistisch wie kurzfristig gedacht.

Und eigentlich bleibt letztlich nur eine Erklärung: Die CSU will mit aller Macht verhindern, wieder gewählt zu werden. Ich jedenfalls werde diese Partei nicht wieder wählen.

Franz Füß, Donnerstag, 09.November, 22:14 Uhr

8. Riedberger Horn

Es ist unglaublich, dass hier der Alpenplan ignoriert wird.
Eine Schande für Bayern`s Regierung und für ganz Bayern.
Sollte die "Verdrahtung" am Riedberger Horn tatsächlich ausgeführt werden, müsste man das ganze betroffene Gebiet meiden.

Bernhard, Donnerstag, 09.November, 19:32 Uhr

7. Da reibt man sich doch die Augen.

So ein Vorgehen hätte ich mit Italien verbunden, aber niemals mit Bayern.
Eine Schande, die man den eigenen Kindern kaum noch erklären kann.
Meine Tochter (10 Jahre) sagt immer: Versprochen ist versprochen, und wird auch nicht gebrochen.

Walther Müller, Donnerstag, 09.November, 16:20 Uhr

6. Gepl. Skischaukel Riedberger Horn

Die Natur am Riedberger Horn wird von den CSU-Lobbyisten mit Füßen getreten. Schämt euch ihr Ignoranten. Das ist ein Beschluss mit Signalwirkung für den Alpenraum immer mehr Berggipfel zu verdrahten. Die Folgen für Klima und Umwelt sind den Politikern scheissegal, danke Horst, danke Markus.