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Zypern-Verhandlungen ohne Ergebnis beendet | BR24

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Zypern-Verhandlungen ohne Ergebnis beendet

Die Zypern-Gespräche sind in der Frage der Stationierung türkischer Truppen ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Leider sei eine Einigung nicht möglich gewesen, sagte UN-Generalsekretär António Guterres im schweizerischen Crans-Montana.

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Die Türkei habe darauf bestanden, dass die in Nordzypern stationierten Soldaten dort weiterhin bleiben. In den Gesprächen war es um eine Wiedervereinigung der geteilten Insel gegangen.

Zudem habe es keine Einigung darüber gegeben, wie die Insel im Falle der Vereinigung in ein zyprisch-griechisches und ein zyprisch-türkisches Gebiet aufteilt werden solle. Die Türkei habe darauf bestanden, dass türkische Staatsbürger weiterhin das Recht bekommen sollten, in dem dann griechischen Zypern anzusiedeln sowie Geld, Dienstleistungen und Güter dorthin bringen zu können. Bei den Marathon-Verhandlungen war auch UN-Generalsekretär António Guterres anwesend.

Mehr als 35.000 türkische Soldaten auf Zypern stationiert

Nach einem Putsch von Anhängern einer Vereinigung Zyperns mit Griechenland hatte die Türkei 1974 den Norden Zyperns besetzt. Heute sind dort mehr als 35.000 türkische Soldaten stationiert. Die Insel ist in ein zyprisch-griechisches und ein zyprisch-türkisches Gebiet geteilt.

Der Abzug der türkischen Truppen war eine der Hauptforderungen Griechenlands und der griechischen Zyprer bei den Gesprächen zur Vereinigung. Daran sind griechische und türkische Zyprer sowie die Türkei, Griechenland und die frühere Kolonialmacht Großbritannien als Garantiestaaten beteiligt.