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Zwölf Festnahmen bei Razzien gegen mutmaßliche Rechtsterroristen | BR24

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Bei einer Razzia gegen Mitglieder einer terroristischen Vereinigung hat die Polizei zwölf Männer festgenommen, drei von ihnen in Bayern. Der Hauptbeschuldigte kommt aus dem Landkreis Augsburg. Er soll die rechte Terrorzelle gegründet haben.

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Zwölf Festnahmen bei Razzien gegen mutmaßliche Rechtsterroristen

Mit Razzien in sechs Bundesländern ist die Polizei gegen eine mutmaßliche rechtsterroristische Vereinigung vorgegangen. Sie soll Anschläge vorbereitet haben. Bei den Einsätzen wurden zwölf Beschuldigte festgenommen, davon drei in Bayern.

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Die Durchsuchungen hatten nach Angaben der Bundesanwaltschaft seit den Morgenstunden an insgesamt 13 Orten in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt stattgefunden.

Zu diesem Zeitpunkt verfügten die Ermittler noch nicht über genug Erkenntnisse für Festnahmen. Die Durchsuchungen dienten dazu, "die bestehenden Verdachtsmomente zu objektivieren", wurde weiter mitgeteilt. Insbesondere solle geklärt werden, ob die Verdächtigen sich bereits Waffen oder "sonstige Gegenstände zur Anschlagsbegehung" beschafft hätten.

Alle jetzt festgenommenen Personen sind Deutsche und Männer. Sie sollten noch am Freitag oder am Samstag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) vorgeführt werden. Dieser entscheidet, ob alle Verdächtigen in Untersuchungshaft kommen oder jemand möglicherweise wieder freigelassen wird.

Anschläge auf Politiker, Asylbewerber und Muslime geplant

Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass fünf mutmaßliche Rechtsextremisten, von denen nun vier festgenommen wurden, die Terrorgruppe im Herbst 2019 gegründet und Anschläge auf Politiker, Asylbewerber und Muslime ins Auge gefasst haben. Diese Idee sei aber noch nicht näher konkretisiert worden. Die Anschläge hätten laut Bundesanwaltschaft bürgerkriegsähnliche Zustände auslösen sollen - mit dem Ziel, "die Staats- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland zu erschüttern und letztlich zu überwinden".

Hauptbeschuldigter aus dem Landkreis Augsburg

Die Beschuldigten hätten sich in unterschiedlichen Besetzungen mehrfach persönlich getroffen, hieß es weiter. Einer von ihnen, der Hauptbeschuldigte Werner S. aus dem Landkreis Augsburg, habe diese Treffen anberaumt und koordiniert. Außerdem hätten sich die Männer in Chatgruppen und am Telefon ausgetauscht.

Die acht anderen Festgenommenen werden verdächtigt, die Terrorgruppe unterstützt zu haben, darunter zwei Männer aus München und dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm. Sie hätten zugesagt, mit Geld zu helfen, Waffen zu beschaffen und an künftigen Anschlägen mitzuwirken, hieß es.

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Bei einer Großrazzia wurden heute Objekte an 13 Orten in Deutschland durchsucht, darunter auch drei in Bayern. Dabei wurden insgesamt 12 Personen festgenommen.

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