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Zwei Tropenstürme treffen direkt nacheinander auf die US-Küste | BR24

© Gleich zwei Wirbelstürme sollen in dieser Woche auf die US-Golfküste treffen. Für Montag wird Marco und für Mittwoch Laura erwartet. Letztere hat bereits in der Karibik für heftige Zerstörungen gesorgt.

Gleich zwei Wirbelstürme sollen in dieser Woche auf die US-Golfküste treffen. Für Montag wird Marco und für Mittwoch Laura erwartet. Letztere hat bereits in der Karibik für heftige Zerstörungen gesorgt.

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Zwei Tropenstürme treffen direkt nacheinander auf die US-Küste

Der US-Bundesstaat Louisiana wird momentan von gleich zwei Tropenstürmen bedroht. "Marco" und "Laura" werden innerhalb von 72 Stunden auf die Golfküste treffen. Insgesamt ist die Hurrikansaison 2020 bereits rekordverdächtig.

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Gleich zwei Mal innerhalb von 72 Stunden wird die Golfküste von Louisiana von tropischen Stürmen getroffen. Dies fast auf den Tag genau 15 Jahre, nachdem der Hurrikan Katrina New Orleans unter Wasser setzte.

"Marco" und "Laura" treffen bald auf Louisiana

Der über dem Golf von Mexiko heranziehende Sturm "Marco" hat sich zu einem Tropensturm abgeschwächt und trifft in den nächsten Stunden auf Land. Ihm auf den Fersen ist "Laura", derzeit ein Tropensturm über Kuba, der sich aber über dem Golf von Mexiko in einen Hurrikan der Stufe 2 oder 3 aufheizen wird.

"Laura" sind bereits acht Menschen zum Opfer gefallen

Dem Tropensturm "Laura" sind auf Haiti und in der Dominikanischen Republik bereits acht Menschen zum Opfer gefallen. Am Mittwoch wird Laura schließlich auf New Orleans treffen, ob New Orleans im Zentrum liegen wird, ist noch unklar. Dort werden bis zu 200 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet, die Menschen entlang der Küste bereiten sich auf Überschwemmungen vor.

Hurrikansaison 2020 ist rekordverdächtig

Ursprünglich hatte das Nationale Hurrikan Zentrum in Miami den ersten Hurrikan Doppelschlag in der Geschichte der USA vorhergesagt. Zwei Hurrikans gleichzeitig im Golf, die noch dazu fast gleichzeitig auf Land treffen hat es noch nicht gegeben. Auch so aber ist die Hurrikansaison 2020 rekordverdächtig. Noch nie gab es so früh im Jahr so viele Tropenstürme, die stark genug waren, Namen zu bekommen.

Könnten Mitte September wieder Stürme auf die USA treffen?

Das Wasser im Atlantik ist überdurchschnittlich warm, im Pazifik erwarten die Meteorologen eine Kaltwasserphase, La La Niña genannt. Beides nährt die Sorge, dass zum Höhepunkt der Hurrikans Mitte September wieder zerstörerische Stürme auf die USA treffen werden.

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