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Zwei Tote bei Unwetter in Ostspanien | BR24

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Acht Meter hohe Wellen, gesperrte Straßen und Stromausfälle - Sturmtief "Gloria" hat in Ostspanien gewütet. Besonders betroffen waren die Region rund um die Küstenstadt Valencia sowie die Balearen. Zwei Menschen kamen ums Leben.

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Zwei Tote bei Unwetter in Ostspanien

Acht Meter hohe Wellen, gesperrte Straßen und Stromausfälle - Sturmtief "Gloria" hat in Ostspanien gewütet. Besonders betroffen waren die Region rund um die Küstenstadt Valencia sowie die Balearen. Zwei Menschen kamen ums Leben.

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Schnee und Unwetter haben im Osten Spaniens für Stromausfälle, Zugverspätungen und Rekordwellen gesorgt. Das Sturmtief "Gloria" traf vor allem die Regionen um Valencia und die Balearen mit der Urlaubsinsel Mallorca.

Zwei Menschen starben durch das extreme Wetter

In der Gemeinde Gandia nahe Valencia sei ein 54-jähriger Obdachloser in der Nacht offenbar erfroren, berichten spanische Medien. In Nordspanien war bereits am Sonntag ein Mann ums Leben gekommen, als er Schneeketten aufziehen wollte und dabei von einem Kleintransporter erfasst wurde. Der Fahrer hatte auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über den Lieferwagen verloren.

Acht Meter Rekordwellen gemessen

An der Küste der Insel Dragonera südwestlich von Mallorca wurden laut dem staatlichem Wetterdienst Aemet Rekordwellen von knapp acht Metern gemessen - der bisherige Höchstwert lag dort bei sechs Metern, die im Januar 2017 verzeichnet wurden. Auf Mallorca selbst fielen an manchen Orten innerhalb von 24 Stunden um die 200 Liter Regen pro Quadratmeter. Mehrere Bäche traten über die Ufer.

Straßen gesperrt, Schulen und Häfen geschlossen

Wegen der Unwetterfront mussten zahlreiche Straßen vorübergehend gesperrt und Häfen geschlossen werden. In Alicante waren 20.000 Menschen zeitweise ohne Strom. In Dutzenden Gemeinden rund um Valencia blieben die Schulen geschlossen. Meteorologen von Aemet hatten bereits seit dem Wochenende in Teilen des Landes vor Windböen von bis zu 130 Stundenkilometern gewarnt.