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Zwei Drittel der Korallen am Great Barrier Reef abgestorben | BR24

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Zwei Drittel der Korallen am Great Barrier Reef abgestorben

Wissenschaftler haben eine Hiobsbotschaft für das größte Korallenriff der Welt bestätigt, die sich seit dem Frühjahr abgezeichnete: das Great Barrier Reef hat in diesem Jahr die schlimmste Korallenbleiche seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt.

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Am nördlichen Ende des mehr als 2.300 Kilometer langen Riffs seien zwei Drittel der Korallen abgestorben, manche Korallenbänke hätten gar keine lebenden Korallen mehr, berichteten die Wissenschaftler der James-Cook-Universität am Dienstag.

Vor Cairns und weiter südlich, wo die meisten Touristenboote zum Tauchen und Schnorcheln starten, war die Lage deutlich besser. Dort starben nur sechs Prozent der gebleichten Korallen ab.

Folgen von Klimawandel und El Niño

Dem Barrier Reef setzt der Klimawandel mit höheren Wassertemperaturen zu. In den vergangenen Monaten kam das Wetterphänomen El Niño hinzu, das die Temperaturen zusätzlich stiegen ließ. Am Donnerstag will die Regierung neue Schutzmaßnahmen für das Riff vorstellen.