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Zwei Deutsche tot in See in Alaska gefunden | BR24

© dpa

Eisberg am Valdez-Gletscher in Alaska

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    Zwei Deutsche tot in See in Alaska gefunden

    Ein deutsches Touristen-Paar und eine weitere Person sind tot im eiskalten Wasser eines Sees in Alaska gefunden worden. Das Auswärtige Amt steht in Kontakt mit den lokalen Behörden.

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    Drei Urlauber sind im US-Bundesstaat Alaska ums Leben gekommen. Dabei handelt es sich um ein deutsches Touristen-Paar und eine weitere Person. Ihre Leichen wurden in einem Gletschersee entdeckt. Das Paar sei in einem aufblasbaren Kanu von einem 62-jährigen Führer begleitet worden, bevor sie am Dienstag tot in der Nähe der Zunge des Valdez-Gletschers aufgefunden worden seien, wurde in der Hafenstadt Valdez mitgeteilt.

    Die Todesursache wird noch untersucht

    Von dem Gletscher löse sich Eis ab, erklärte Stadtsprecherin Sheri Pierce. Die Todesursache werde untersucht. Es sei gefährlich, sich dem Gletscher zu nähern: Eismassen könnten sich lösen und im Wasser starke Wirbel verursachen. Die Behörden untersuchen nun, ob dies eine Rolle gespielt hat. Pierce schloss nicht aus, dass die Urlauber dadurch aus dem Boot gefallen sein könnten. "Das Wasser ist so kalt dort."

    Leichen trieben im Wasser und auf einer Eisscholle

    Das Auswärtige Amt teilte mit, dass das Deutsche Generalkonsulat San Francisco mit den lokalen Behörden in Kontakt stehe und sich mit Hochdruck um Aufklärung des Sachverhalts bemühe.

    💡 Alaska

    Alaska ist fast fünfmal so groß wie Deutschland. Mit mehr als 1,7 Millionen Quadratkilometern ist es der größte Bundesstaat der USA - und zugleich die größte Exklave der Welt: Das im äußersten Nordwesten des amerikanischen Kontinents gelegene und dünn besiedelte Naturparadies ist auf dem Landweg nur über kanadisches Gebiet erreichbar. Hauptstadt ist Juneau, Anchorage ist mit knapp 300 000 Einwohnern die größte Stadt.