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Zika-Notstand in Brasilien für beendet erklärt | BR24

© dpa/pa/agoodman|File|Filed|10/31/2

Stechmücke Aedes aegypti

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    Zika-Notstand in Brasilien für beendet erklärt

    Nach 18 Monaten hat Brasilien den nationalen Notstand wegen der Zika-Epidemie und der Zunahme von Schädelfehlbildungen bei Säuglingen für beendet erklärt. Laut Gesundheitsministerium gab es von Januar bis Mitte April nur noch 7.911 neue Infektionen.

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    Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es über 170.000 Fälle - das sei ein Rückgang um rund 95 Prozent. Auch die Zahl lebensgefährlicher Schädelfehlbildungen bei Säuglingen nach einer Zika-Infektion der Mütter sei entsprechend auf ein Minimum gesunken.

    Virus für Schwangere gefährlich

    Das Zika-Virus, das von der Gelbfiebermücke Aedes Aegypti übertragen wird, ist vor allem für schwangere Frauen gefährlich, weil die Infektion Mikrozephalie beim Kind verursachen kann. Bei dieser Fehlbildung kommen die Kinder mit einem sehr kleinen Kopf und sehr kleinem Gehirn zur Welt.

    Die ersten Fälle von Zika-Infektionen traten Ende 2015 in Brasilien auf. Seither hat sich das Virus in vielen Ländern Südamerikas verbreitet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte ihren internationalen medizinischen Notstand wegen Zika im November 2016 aufgehoben.