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Zahl der Insolvenzen in Deutschland auf Tiefstand | BR24

© picture-alliance/dpa

Insolvenz

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    Zahl der Insolvenzen in Deutschland auf Tiefstand

    Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland hat einen neuen Tiefstand erreicht. Im laufenden Jahr wird es so wenig Firmenpleiten geben wie seit 1994 nicht mehr. Das schätzen das Statistische Bundesamt und die Experten von Creditreform.

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    Die Experten von Creditreform schätzen, dass in diesem Jahr weniger als 20.000 Firmen pleitegehen. Damit hat sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen auf einem sehr niedrigen Niveau eingependelt. Die Lage soll laut Creditreform im nächsten Jahr so günstig bleiben, weil das Wachstum zumindest in verminderter Form weitergehe.

    Auch Privatinsolvenzen dürften zurückgehen

    Bei den Verbrauchern dürfte die hohe Beschäftigung die Zahl der privaten Insolvenzen weiter schrumpfen lassen, wenn auch nicht mehr so stark. Bei der Höhe der privaten Schulden hat sich dagegen nicht viel geändert, sagt der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Vereine Creditreform, Volker Ulbricht.

    "Die Verbraucher sind noch konsumfreudiger geworden, haben nicht immer den Verlockungen der Angebote widerstehen können und haben sehr wohl herzhaft nachgefragt auch nach Krediten, so dass insgesamt die Schuldensituation der Verbraucherschaft sich nicht verbessert hat.“ Hauptgeschäftsführer des Verbands der Vereine Creditreform, Volker Ulbricht

    Die Unternehmen dagegen haben Ulbricht zufolge sehr wohl die günstige Konjunktur und die niedrigen Zinsen dazu genutzt, ihre Verschuldung zu senken. Die Firmen nehmen ihre höheren Erträge zur Rückzahlung von Krediten, was viele Verbraucher offenbar nicht gemacht haben oder nicht machen konnten.

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    Von
    • Felix Lincke
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