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Haie und Affen durch Profitgier gefährdet | BR24

© pa/dpa/John Grafilo

Orang-Utan in Borneo

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    Haie und Affen durch Profitgier gefährdet

    Die Bestände von Walhaien, Flügelkopf-Hammerhaien und vor allem von Borneo-Orang-Utans schrumpfen in erschreckendem Maße, alarmiert die Weltnaturschutzunion (IUCN). Gefährdet sind sie – natürlich – durch den Menschen.

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    Die Weltnaturschutzunion (IUCN) stufte die beiden Haiarten heute auf ihrer Roten Liste als "stark gefährdet" ein, die Orang-Utan-Art sogar als "vom Aussterben bedroht" - was der höchsten Gefährdungsstufe entspricht.

    Borneo-Orang-Utans seien nur noch "einen Schritt vom Artentod entfernt", erklärte die Organisation am Schweizer Hauptsitz in Gland.

    "Es ist alarmierend zu sehen, wie diese symbolhaften Tierarten dem Aussterben entgegen gehen", Jane Smart, Direktorin des IUCN-Artenprogramms.

    Mensch und Maschine als Killer der Tiere

    Wälder, in denen die Menschenaffen leben, würden oft abgeholzt und in Plantagen für Palmöl oder Papier umgewandelt. Teilweise würden die Tiere auch direkt von Menschen getötet.

    Die zwei Haiarten seien besonders durch Überfischung bedroht. Der fast 14 Meter lange Walhai - der größte Fisch der Welt - komme auch oft in Schiffspropellern um, klagt die IUCN. In den letzten 75 Jahren seien seine Bestände um mehr als die Hälfte geschrumpft.