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"Woche der Brüderlichkeit" wird in Nürnberg eröffnet | BR24

© picture-alliance/dpa

Die "Woche der Brüderlichkeit" fördert seit mehr als 60 Jahren den Dialog zwischen Juden und Christen.

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    "Woche der Brüderlichkeit" wird in Nürnberg eröffnet

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) wird heute die "Woche der Brüderlichkeit" in Nürnberg eröffnen. Die Woche fördert seit mehr als 60 Jahren den Dialog zwischen Juden und Christen.

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    Nach 29 Jahren findet die zentrale Eröffnungsfeier zur "Woche der Brüderlichkeit" zum zweiten Mal in Nürnberg statt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird sie am Sonntag im Nürnberger Staatstheater offiziell eröffnen. Das diesjährige Motto heißt: "Mensch wo bist du? – Gemeinsam gegen Judenfeindschaft".

    Seit mehr als 60 Jahren für Dialog zwischen Juden und Christen

    Seit 1952 veranstalten die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im März die Woche der Brüderlichkeit. In allen Teilen des Landes werden aus diesem Anlass Veranstaltungen durchgeführt, um den religiösen Dialog zwischen Juden und Christen und die Erinnerung an den Holocaust zu fördern.

    Buber-Rosenzweig-Medaille für zwei Organisationen

    Höhepunkt der "Woche der Brüderlichkeit" ist jedes Jahr die Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille. Eine Auszeichnung für Persönlichkeiten oder Organisationen, die sich außerordentliche Verdienste im christlich-jüdischen Dialog erworben haben. Heuer werden die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) und das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) ausgezeichnet.

    Söder und Maly dabei

    An den Feierlichkeiten nehmen unter anderem teil: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) und Rabbiner Andreas Nachama, der jüdische Präsident des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.