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Wieder Zusammenstöße an türkisch-griechischer Grenze | BR24

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Erneut ist es an der türkisch-griechischen Grenze zu Zusammenstößen gekommen. Unter anderem wurde von türkischer Seite aus Tränengas auf griechische Grenzer gefeuert.

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Wieder Zusammenstöße an türkisch-griechischer Grenze

An der türkisch-griechischen Grenze eskaliert die Lage zunehmend. Bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitsbeamten flogen Wasserwerfer, Tränengas und Rauchgasgranaten. Auch an der Grenze campierende Flüchtlinge sollen Steine geworfen haben.

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  • BR24 Redaktion

An der griechisch-türkischen Grenze bei der Stadt Kastanies werden die Auseinandersetzungen immer gewalttätiger – auch zwischen den Sicherheitskräften beiderseits der Grenze. Am Freitag kam es zu den bisher heftigsten Zusammenstößen.

Grenzer beschießen sich offenbar gegenseitig

Griechenland beschuldigt Ankara, gezielt Grenzbeamte angegriffen zu haben. Tränengas und Rauchgasbomben wurden abgefeuert.

Zuvor hatten laut Augenzeugen griechische Sicherheitskräfte mit Wasserwerfern und Tränengas auf Flüchtlinge gefeuert, damit sie nicht über die Grenze gelangen. Auch Steine und Flaschen sollen geflogen sein.

Flüchtlinge hoffen auf Einreise in die EU

Zehntausende Flüchtlinge und Migranten campieren inzwischen an der türkischen Grenze. Sie hoffen, in die EU einreisen zu können.

Vor einer Woche hatte die Türkei die türkisch-griechische Grenze für Flüchtlinge geöffnet. Griechenland versucht mit allen Mitteln, die Menschen davon abzuhalten illegal über die Grenze zu gelangen.

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Aus der EU kommt Unterstützung für die Waffenruhe im syrischen Idlib, die Türkei und Russland miteinander vereinbart hatten. Die EU-Außenminister hoffen, dass das Abkommen die Versorgung der Flüchtlinge in der Region erleichtert.