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Minister Müller in Afrika gestrandet | BR24

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Erneute Panne einer Maschine der Bundesregierung: Wegen eines kaputten Ventils im Regierungsflieger ist Entwicklungsminister Müller (CSU) in Malawis Hauptstadt Lilongwe gestrandet. Jetzt geht es mit einem Linienflug weiter nach Sambia.

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Minister Müller in Afrika gestrandet

Erneute Panne einer Maschine der Bundesregierung: Wegen eines kaputten Ventils im Regierungsflieger ist Entwicklungsminister Müller (CSU) in Malawis Hauptstadt Lilongwe gestrandet. Jetzt geht es mit einem Linienflug weiter nach Sambia.

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Diesmal hat es Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) erwischt: Auf seiner Afrika-Reise ist der CSU-Politiker von einem technischen Defekt an der Regierungsmaschine ausgebremst worden. Der Ausfall eines Ventils verhinderte am Montag den geplanten Weiterflug von Malawi nach Sambia. Das Ersatzteil muss aus Deutschland gebracht werden, das kann zwei Tage dauern.

Die Weiterreise nach Sambia soll nun am frühen Abend per Linienflug geschehen. Die Gespräche mit der sambischen Regierung finden wohl wie geplant morgen statt.

Maschine gilt eigentlich als zuverlässig

Möglicherweise wird der Besuch einer Kupfermine, der für heute Nachmittag anberaumt war, dann noch nachgeholt. Ob und wie die Reise, die als dritte Station Namibia im Programm hat, dann fortgesetzt wird, ist bislang unklar.

Die Global 5000, mit der Entwicklungsminister Müller auf dieser Reise unterwegs ist, hat die Flugbereitschaft der Bundeswehr Ende 2011 neu angeschafft. Die Maschinen dieses Typs gelten nach Angaben des Piloten als verlässlich.

58 Millionen Euro Entwicklungshilfe in Aussicht gestellt

In Malawi hatte Müller gestern mehrere Projekte zur Gesundheitsversorgung, HIV-Prävention und Familienplanung besichtigt. Das Land ist eines der ärmsten der Erde, mit einer rasant wachsenden Bevölkerung. Familienplanung spielt deshalb eine wichtige Rolle.

Bei seinem Gespräch mit Präsident Mutharika stellte Müller für dieses Jahr weitere 58 Millionen an Entwicklungshilfe in Aussicht; acht Millionen davon sollen in Projekte zur Familienplanung gehen. Bislang ist Deutschland mit rund 250 Millionen Euro in verschiedenen Projekten der Entwicklungszusammenrbeit engagiert.

Pannen mit Regierungsfliegern sorgten für Schlagzeilen

Im Oktober war Finanzminister Olaf Scholz (SPD) samt Delegation auf Bali gestrandet, weil Nager Elektronikkabel des Regierungsfliegers "Konrad Adenauer" angeknabbert hatten. Ende November folgte schon die nächste Panne der "Konrad Adenauer". Als Angela Merkel mit der Regierungsmaschine auf dem Weg zum G20-Gipfel in Buenes Aires war, streikte ein Bauteil des Flugzeugs, der Flieger musste umdrehen.