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Wieder Lockdown in Österreich - Kurz warnt vor dritter Welle | BR24

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Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz

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    Wieder Lockdown in Österreich - Kurz warnt vor dritter Welle

    Österreichs Bundeskanzler Kurz rechnet Anfang 2021 in ganz Europa mit einer dritten Infektionswelle. Er geht davon aus, dass die Normalität trotz Impfungen nur langsam zurückkehren wird. In dem Land hat am Samstag ein dritter Lockdown begonnen.

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    • BR24 Redaktion

    Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz rechnet im kommenden Jahr europaweit mit einer dritten Corona-Welle und einem massiven Anstieg der Infektionszahlen. Zum Sommer sei dann mit einer gewissen Rückkehr zur Normalität zu rechnen, sagte Kurz dem ORF: "Ich glaube, dass Tests in den kommenden Monaten eine absolute Normalität werden wie das tägliche Zähneputzen."

    Neue Normalität erwartet Kurz für Sommer

    "Das erste Quartal 2021 wird sicherlich für Europa noch eine extreme Herausforderung, die dritte Welle wird über uns hereinbrechen, und die Ansteckungszahlen werden in vielen europäischen Ländern wieder massiv zunehmen", sagte Kurz. "Danach gehe ich davon aus, dass es aufgrund der wärmeren Temperaturen, aber auch aufgrund der stetig steigenden Zahlen derer, die geimpft sind, eine stetige Entspannung geben wird. Und ich rechne damit, dass wir im Sommer wieder in weiten Teilen zur Normalität zurückkehren können."

    Lockdown bis Mitte Januar

    Nach einer Lockerung der Regeln über Weihnachten hat in Österreich am Samstag der dritte Lockdown begonnen. Außer Lebensmittelläden, Apotheken und Drogerien bleiben Geschäfte die nächsten drei Wochen geschlossen. Banken und Fahrrad-Werkstätten bleiben auf, Friseure müssen dicht machen.

    Häuser und Wohnungen dürfen rund um die Uhr nur mit gutem Grund verlassen werden - allerdings zählen dazu auch Sport oder spazieren gehen. Die erlaubten Kontakte mit anderen Haushalten sind massiv eingeschränkt. Wenn Geschäfte und Kultureinrichtungen am 18. Januar wieder öffnen, müssen Besucher zunächst einen negativen Corona-Test vorweisen, um sie zu besuchen.

    Fast nur Einheimische in den Skigebieten

    Zahlreiche Skigebiete sind in Österreich geöffnet. Aber sie können wegen strikter Quarantänevorschriften für Einreisende oder etwa in Bayern für Rückkehrer praktisch nur von Einwohnern genutzt werden. Am Semmering rund 100 Kilometer südwestlich von Wien kam es am 1. Weihnachtstag zu Gedrängel auf Rodelwiesen. Deshalb wurden Absperrgitter aufgestellt, um die Zahl der Nutzer zu begrenzen, wie der Bürgermeister sagte. Die Seilbahnen haben die Zahl der Gäste, die transportiert werden können, pro Gondel auf die Hälfte reduziert und Tickets müssen vorab online gekauft werden.

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