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WHO: Weltweit fehlen sechs Millionen Pflegekräfte | BR24

© dpa-Bildfunk

Pflegekräfte sind weltweit gesucht

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    WHO: Weltweit fehlen sechs Millionen Pflegekräfte

    Die Corona-Pandemie macht deutlich, wie wichtig Pflegekräfte für die Gesellschaft sind. Am heutigen Weltgesundheitstag sollen die Arbeitsbedingungen von Pflegern und Hebammen in den Fokus gerückt werden. Die WHO stellt dazu einen Bericht vor.

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    Von
    • Dietrich Karl Mäurer

    Weltweit gibt es 28 Millionen Pflegekräfte. Das sind zwar fünf Millionen mehr als noch 2013, aber immer noch sechs Millionen zu wenig, so heißt es in dem Bericht, den die Weltgesundheitsorganisation WHO und der Weltverband der Pflegeberufe heute veröffentlicht haben.

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    Größter Pflegemangel in ärmeren Ländern

    Am meisten fehlen Pflegekräfte in Afrika, in Südostasien, im Nahen Osten und in einigen Ländern Lateinamerikas. Oft verschärfen reichere Länder die Situation in ärmeren Staaten, indem sie pflegendes Gesundheitspersonal abwerben. Auch gebe es im Pflegebereich ein Altersproblem, denn jede sechste Pflegekraft weltweit scheidet in den nächsten zehn Jahren aus dem Berufsleben.

    WHO fordert Investitionen im Pflegebereich

    Der Bericht mahnt dringend Investitionen an – auch in Europa, das vergleichsweise gut abschneidet. Denn hier gilt der Pflegeberuf oft als unattraktiv wegen zu geringer Bezahlung und zu hoher Arbeitsbelastung. Zum heutigen Weltgesundheitstag würdigte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus den Einsatz von Krankenschwestern, -pflegern und Hebammen. Sie seien das Rückgrat eines jeden Gesundheitssystems.

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