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Wetterextreme: Schneechaos im Norden, Frühling im Süden | BR24

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Eisregen auf einer Autobahn in NRW

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Wetterextreme: Schneechaos im Norden, Frühling im Süden

Während im Norden Deutschlands das größte Schneechaos seit Jahren droht, können sich die Menschen in einigen Teilen Bayerns am Wochenende auf frühlingshafte Temperaturen freuen. Laut Meteorologen ist dieser Wetter-Gegensatz ein denkwürdiges Ereignis.

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Von
  • BR24 Redaktion

Deutschland stehen Tage der Wetter-Extreme bevor: Wer am Wochenende das Haus verlassen muss, könnte wegen eines Wintereinbruchs vor allem im Norden des Landes Probleme bekommen. In Teilen Süddeutschlands dagegen von Winter keine Spur: Vielmehr berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD) von Tiefdruckgebieten, die sehr milde Luft nach Bayern lenken.

Schnee und Regen

Der Himmel zeigt sich laut DWD zumeist stark bewölkt, nur im Alpenraum kommt die Sonne gelegentlich durch. Die Lage auf den Autobahnen Nordrhein-Westfalens ist trotz des heftigen Wintereinbruchs mit bis zu 30 Zentimeter Schnee am Sonntagmorgen weitgehend entspannt. Bei der Bahn gibt es vor allem im Ruhrgebiet erste Probleme durch den heftigen Wintereinbruch. An mehreren Stellen seien Oberleitungen beschädigt worden, teilt eine Bahnsprecherin mit. In den Mittelgebirgs-Regionen ist mit Regen und Glatteisbildung zu rechnen.

Leichte Überflutungen an einigen Flüssen Bayerns

Die Pegelstände einiger Flüsse in Nord- und Ostbayern liegen im Bereich eines kleineren Hochwassers. Im Maingebiet gibt es nach Angaben des Hochwassernachrichtendienstes stellenweise noch Ausuferungen sowie leichte Verkehrsbehinderungen durch überflutete Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen.

Zwischen Nord- und Süddeutschland erwarten Experten am Wochenende ein Temperaturgefälle von rund 20 Grad. Meteorologen sprachen wegen des erwarteten zweigeteilten Wetters in Deutschland schon vorher von einem "denkwürdigen Ereignis mit Seltenheitswert".

Norden: Katastrophenschutz bereitet sich auf extreme Wetterlage vor

Die Meteorologen warnten vor unwetterartigem Eisregen mit überregionalen Auswirkungen auf Straßen- und Schienenwege. In Niedersachsen bereiten sich Feuerwehr und Katastrophenschutz, Polizei, Verkehrsbetriebe und Bahnen, Straßenmeistereien und Räumdienste auf herausfordernde Tage vor.

Bahnverbindungen eingestellt

Bereits vorab wurden vorsorglich einige Bahnverbindungen im Fernverkehr eingestellt. Gestrichen wurden am Samstag und Sonntag alle Fernverkehrszüge zwischen Hamburg und Kiel, Hamburg und Lübeck sowie zwischen Hamburg und Westerland. Ebenfalls von den Anpassungen betroffen ist die Verbindung zwischen Hamburg und Rostock/Stralsund/Binz. Hier werde der Fahrplan am Wochenende stark ausgedünnt. Auch im Regionalverkehr etwa in Nordrhein-Westfalen ist mit Beeinträchtigungen zu rechnen.

Bis zu minus acht Grad in Berlin

Besonders betroffen vom Winterwetter ist dem DWD zufolge die Region vom Emsland und dem Münsterland bis hin zum Harz. Im Ruhrgebiet, dem Siegerland und in Mittelhessen hingegen gibt es von Sonntagnachmittag bis Montag gefrierenden Regen, der eine mehrere Zentimeter dicke Eisschicht zur Folge haben könnte.

Schneeschauer und frostige Temperaturen werden auch in Sachsen-Anhalt erwartet. "Es beginnt noch relativ ruhig, aber wir erwarten ein sehr turbulentes Wochenende", sagte ein DWD-Sprecher. Ähnlich sieht es in Sachsen aus. Und auch in Berlin wird es frostig - mit Temperaturen von tagsüber bis zu minus acht Grad, die Nächte sollen noch kälter werden. Die Hauptstadt stellt deswegen zusätzliche Plätze im Warmen für Obdachlose bereit.

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Für das Wochenende werden extremer Schneefall, Schneeverwehungen und sogar Schneebruch angekündigt und zwar für Teile Norddeutschlands. Im Süden hingegen gerade das Gegenteil: es wurden teilweise bereits frühlingshafte Temperaturen angesagt.

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