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© Michael Sachweh
Bildrechte: Michael Sachweh

Das windige Wetter perfekt genutzt: Surfer am Kronthaler Weiher bei Erding in Oberbayern.

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    Wochenendwetter: Stippvisite des Hochsommers

    Der April war wechselhaft und kalt - und der Mai scheint es ihm bisher gleich zu tun. Doch das Wochenende verspricht einen kleinen Vorgeschmack auf den Sommer - zumindest für kurze Zeit. Temperaturen von mehr als 25 Grad sind zu erwarten.

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    Von
    • Michael Sachweh

    Wenn der April seinem Ruf als launischer Wettermonat jemals gerecht geworden ist, dann in diesem Jahr. Und der Mai scheint es ihm, zumindest bisher, gleichtun zu wollen. Dabei haben sich die Sorgenfalten auf der Stirn so manchen Landwirts geglättet, nachdem es immer wieder zu Regenfällen kam.

    Auch heute und in der Nacht auf Freitag gibt es weitere, teils ergiebige Regenfälle. Morgen am Tage geht es mit wechselhaftem Schauerwetter erst einmal vom Regen in die Traufe, zum Nachmittag sind der Sonne aber auch mal längere Gastauftritte erlaubt.

    Aber der Sommer kommt pünktlich zum Wochenende

    Rechtzeitig zum Wochenende wird es dann trocken bei überwiegend sonniger Witterung. Und als Zugabe erfüllt der Wettergott am Sonntag einen Wunsch vieler, der in diesem Frühjahr bislang unerfüllt geblieben ist: Es wird sommerlich warm, mit Höchsttemperaturen von 24 bis 27 Grad, in der Untermain-Region örtlich sogar bis zu 28 Grad!

    Die neue Woche beginnt vielversprechend mit Sonnenschein bei weiterhin sommerlichen Temperaturen. Doch der Maisommer entpuppt sich als Zweitagesfliege: Bereits von Dienstag an müssen wir uns mit wechselhaftem Schauerwetter abfinden und mit Temperaturen, die gerade mal 14 bis 19 Grad erreichen - der April feiert ein Comeback.

    Warum ist das Wetter so wechselhaft? Jetstream bläst gewaltig

    In der Gesamtschau erleben wir also in dieser Woche, am Wochenende und auch in der kommenden Woche dasselbe Wechselbad im Wetterablauf und den Temperaturen, wie wir es seit dem April gewohnt sind.

    Bei der Frage nach den Ursachen für diese andauernde Achterbahnfahrt beim Wetter in diesem Frühjahr verweisen die Meteorologen auf den sogenannten Jetstream. Diese Zone starker bis stürmischer Winde in der höheren Atmosphäre, die als Transportband wirkt für unser Wetter - seien es Tiefs oder Zwischenhochs -, ist sehr stark und führt damit zu einem flotten Wetterwechsel. Im März ist das normal, doch für April und erst recht den Mai eine eher ungewöhnliche Situation.

    Ist damit die Serie der warmen und sonnenscheinreichen Frühlingsmonate, wie wir sie in den vergangenen Jahren erleben durften, vorbei? Zeichnet sich am Horizont ein neuer Trend zu einem wechselhaften und kühlen Frühjahr ab? Darüber sind sich die Fachleute uneins. Die nächsten Jahre werden es zeigen.

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