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Bildrechte: picture alliance/chromorange; Christian Onde

Symbolbild MIlitärwaffen und Munition

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    Weltweite Rüstungsverkäufe steigen kontinuierlich

    Die weltweiten Rüstungsgeschäfte haben zwischen 2012 und 2016 den höchsten Wert einer Fünf-Jahres-Periode seit Ende des Kalten Krieges erreicht. Laut dem Friedensforschungsinstitut SIPRI steigt die Nachfrage vor allem in Nahost und Asien.

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    Wie die in Stockholm ansässige internationale Organisation mitteilte, standen die fünf größten Exporteure USA, Russland, China, Frankreich und Deutschland für 74 Prozent des Gesamtumfangs.

    Indien mit dreizehn Prozent Weltmarktanteil größter Käufer

    Bei den Importen gingen allein 43 Prozent nach Asien, Ozeanien und in den Nahen Osten. Der Bedarf dort stieg wie bereits im Zeitraum 2007 bis 2011 kräftig an. Größter Käufer war dabei Indien, das allein dreizehn Prozent der grenzüberschreitend gehandelten Waffen einführte.

    Die größten Steigerungsraten mit 212 bzw. 245 Prozent gegenüber dem letzten Fünf-Jahres-Zeitraum verzeichneten Saudi-Arabien und Katar. Die meisten Staaten des Nahen Ostens bestellen ihre Rüstungsgüter laut SIPRI-Experte Pieter Wezeman in den USA und in Europa.

    Deutschland: Anstieg im Jahr 2016

    Deutschland verzeichnete den Zahlen zufolge 2016 einen Anstieg der Rüstungsexporte. Zwischen den Gesamtzeiträumen 2007-2011 und 2012-2016 wurde jedoch ein Rückgang um 36 Prozent registriert. Der Gesamtanteil deutscher Kriegswaffenausfuhren am Weltmarkt lag zuletzt bei knapp sechs Prozent.