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Lehrerverband warnt vor Einschränkungen auch im neuen Schuljahr

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    Lehrerverband warnt vor Einschränkungen auch im neuen Schuljahr

    Auch im neuen Schuljahr müsse mit großen Einschränkungen aufgrund der Pandemie gerechnet werden, warnt Lehrerverbands-Präsident Meidinger. Die Delta-Variante könne zu einer enormen vierten Welle führen - und damit erneut auch zu Wechselunterricht.

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    Von
    • Petra Zimmermann

    Der Präsident des Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, erwartet auch im kommenden Schuljahr große Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie. Meidinger äußerte in der Tageszeitung "Die Welt" die Befürchtung, dass wegen der besonders ansteckenden Delta-Variante des Virus Hunderttausende Schüler in Quarantäne müssen.

    Delta-Variante könnte wieder zu Wechselunterricht führen

    "Niemand kann ausschließen, dass wir wegen der Delta-Variante und der mangelnden Impfquote eine enorme vierte Welle bekommen, in der dann auch wieder Wechselunterricht nötig wird", so Meidinger. Er rief die Politik zu Ehrlichkeit auf. "Wer jetzt verspricht, dass es im nächsten Jahr auf jeden Fall vollständigen Präsenzunterricht geben wird, begibt sich auf dünnes Eis", sagte der Verbandspräsident. "Präsenzunterricht um jeden Preis bedeutet, die Durchseuchung der Schulen in Kauf zu nehmen. So ehrlich sollte Politik das schon sagen."

    FDP rät zu Impfangeboten in großem Umfang an den Schulen

    Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner sprach sich für Corona-Impfungen auch in den Schulen aus. Nach den Sommerferien dürfe es nicht mehr dazu kommen, dass Schulen geschlossen werden müssten, sagte Lindner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Ich bin dafür, dass es an den Schulen auch Impfangebote für Jugendliche gibt. Das muss man schon jetzt mit mobilen Impfteams in großem Umfang vorbereiten." Am Ende müssten Schüler und Eltern aber selbst entscheiden, ob sie eine Impfung wollten.

    Debatte um Impfung für Kinder

    Die Impfung für Kinder sorgt seit Wochen für eine hitzige Debatte. Während viele Politiker fordern, Kinder schnell zu impfen, hat sie Ständige Impfkommission bisher keine Empfehlung für gesunde Kinder ab zwölf Jahren ausgesprochen.

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