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Waffenfund in ICE nach München - 700 Fahrgäste müssen aussteigen | BR24

© pa/dpa/Andreas Arnold

Waffenfund in ICE

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    Waffenfund in ICE nach München - 700 Fahrgäste müssen aussteigen

    In einem ICE auf der Fahrt nach München hat eine Pistole auf der Zugtoilette einen Großeinsatz mit Sprengstoffspürhunden ausgelöst: Am Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens mussten rund 700 Menschen den Zug verlassen. Die Pistole war nicht geladen.

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    Eine Reinigungskraft der Bahn habe die Waffe am Samstag an Bord des Zuges auf dem Weg von Dortmund nach München entdeckt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Frankfurt. Der ICE sei daraufhin am Airport-Fernbahnhof gestoppt und geräumt worden. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

    Herkunft der Waffe unklar

    Die Waffe sei nicht geladen gewesen, sagte der Sprecher der Bundespolizei. Wie sie auf die Toilette kam, war zunächst noch völlig unklar. Sicherheitshalber wurde der gesamte Zug mit Hilfe von Sprengstoffspürhunden kontrolliert. Die Bundespolizei gab etwas später Entwarnung, weitere gefährliche Gegenstände wurden nicht gefunden. Die Waffe und ein leeres Magazin wurden sichergestellt.

    Die meisten der gestrandeten Fahrgäste konnten laut Bundespolizei ihre Fahrt verspätet mit anderen Zügen fortsetzen. Der ICE selbst verließ den Bahnhof schließlich gegen 17.20 Uhr Richtung München.