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Vorarlberg, Bretagne, Lissabon: Zahlreiche neue Risikogebiete | BR24

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Die Liste mit Corona-Risikogebieten wächst: Gestern hat die Bundesregierung Regionen von elf weiteren Ländern hinzugefügt. Betroffen sind grenznahe Regionen in Tschechien und Österreich sowie die Hauptstädte von Dänemark, Portugal und Irland.

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Vorarlberg, Bretagne, Lissabon: Zahlreiche neue Risikogebiete

Weil die Corona-Infektionszahlen dort weiter gestiegen sind, hat die Bundesregierung weitere Regionen in elf Ländern als Risikogebiete ausgewiesen. Dazu zählen auch Landesteile von Österreich, Dänemark, Tschechien, Frankreich, und den Niederlanden.

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Die Bundesregierung hat am Mittwochabend weitere europäische Regionen zu Corona-Risikogebieten erklärt. Das geht aus der aktualisierten Liste des Robert-Koch-Instituts hervor.

Vorarlberg, Bretagne, Lissabon: Zahlreiche neue Risikogebiete ausgewiesen

Betroffen sind unter anderem das österreichische Bundesland Vorarlberg, die portugiesische Hauptstadt Lissabon sowie die Bretagne, die Normandie und die Region Centre-Val-de-Loire in Frankreich. Auch Tschechien mit Ausnahme zweier Grenzregionen gilt jetzt als Risikogebiet (Weiteres zu Tschechien weiter unten im Artikel). Hinzu gekommen sind auch Regionen in Dänemark (Region Hovedstaden und Bornholm), Irland (Dublin), Slowenien, den Niederlanden, Kroatien, Rumänien und Ungarn. Insgesamt sind damit nun schon 14 von 27 EU-Mitgliedstaaten wieder ganz oder teilweise als Corona-Risikogebiete ausgewiesen.

Reisende aus Risikogebieten müssen sich testen lassen

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Risikogebiete. Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, müssen sich 48 Stunden vor oder nach der Einreise auf Corona testen lassen. Die Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Allerdings hat sie auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.

Neues Risikogebiet auch außerhalb Europas

Außerhalb Europas sind die Vereinigten Arabischen Emirate hinzugekommen. Mehrere Karibikinseln, darunter Kuba, sowie die Seychellen und Sri Lanka stehen dafür nicht mehr auf der Liste.

Tschechien zeigt Verständnis

Der tschechische Außenminister Tomas Petricek sagte am Abend, die Entscheidung Deutschlands sei angesichts der Corona-Zahlen in seinem Land "verständlich". Man habe in Verhandlungen mit Berlin Ausnahmen für Berufspendler, Lkw-Fahrer und Transitreisende erreichen können. "Wir verhandeln weiter über den sogenannten kleinen Grenzverkehr, also mögliche Ausnahmen für Menschen, die unmittelbar an der Grenze leben", so der Sozialdemokrat.

Tausende Berufspendler kommen aus Tschechien

Schätzungen zufolge arbeiten rund 37.000 tschechische Berufspendler in Deutschland, vor allem in der Gastronomie und dem Gesundheitswesen.

In Bayern sieht die sogenannte Einreisequarantäneverordnung vor, dass Berufspendler aus dem Ausland nicht in Quarantäne müssen, wenn sie sich regelmäßig nicht länger als 48 Stunden im Ausland aufhalten und keine Symptome aufweisen. Sie gilt noch bis zum 3. Oktober.

Risikogebiet ab 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt in der Regel, wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen die Marke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen übersteigt. Bei der Reisewarnung kann es bisher auch noch andere Gründe wie Einreisesperren oder fehlende Hygienemaßnahmen geben.

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