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Vier weitere Länder als Corona-Risikogebiete eingestuft | BR24

© pa/dpa

Strand bei Djerba, Tunesien

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    Vier weitere Länder als Corona-Risikogebiete eingestuft

    Die Bundesregierung hat ganz Rumänien, Tunesien, Georgien und Jordanien zu Corona-Risikogebieten erklärt. Hinzu kommen auch einzelne Regionen in sieben EU-Ländern. Für Reisende hat das massive Folgen.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die Bundesregierung hat ganz Rumänien, Tunesien, Georgien und Jordanien zu Corona-Risikogebieten erklärt. Auf der aktuellen Risikoliste des Robert-Koch-Instituts sind jetzt auch alle fünf niederländischen Provinzen zu finden, die an Deutschland grenzen. Erstmals wurden auch Teile der Slowakei zu Risikogebieten erklärt.

    In Slowenien kam unter anderem die Hauptstadt Ljubljana hinzu, außerdem Regionen in Kroatien, Ungarn, Litauen und Bulgarien. Als Risikogebiete werden Regionen eingestuft, in denen der Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschritten wurde.

    142 Länder ganz oder teilweise als Risikogebiet eingestuft

    Inzwischen gibt es kaum noch Länder, für die das Auswärtige Amt weder vor Urlaubsreisen warnt noch davon abrät. Als Risikogebiet gelten derzeit 127 Länder ganz und 15 teilweise. Für etwa 50 weitere Länder wird unabhängig von der Infektionslage von Reisen abgeraten. Der Grund: Dort gelten noch Einreisebeschränkungen, Quarantäneregeln oder eine Ausreisesperre in die EU.

    Quarantänepflicht für Reiserückkehrer

    Die Ausweisung zum Risikogebiet und die damit automatisch verbundenen Reisewarnungen bedeuten zwar kein Reiseverbot, sollen aber eine möglichst große abschreckende Wirkung auf Touristen haben.

    Das Gute für Urlauber: Man kann eine bereits gebuchte Reise stornieren, wenn das Ziel zum Risikogebiet erklärt wird. Das Schlechte: Rückkehrer aus den Risikogebieten müssen derzeit noch für 14 Tage in Quarantäne, können sich aber durch einen Test davon vorzeitig befreien lassen. Die Bundesregierung plant, diese Quarantänezeit auf zehn Tage zu verkürzen. Am 15. Oktober soll dazu eine endgültige Entscheidung fallen.

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