BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Vermisste Deutsche nach Unwettern in Italien gefunden | BR24

© dpa-Bildfunk

Unwetter (Symbolbild)

Per Mail sharen

    Vermisste Deutsche nach Unwettern in Italien gefunden

    Nach den schweren Unwettern wurden im italienisch-französischen Grenzgebiet auch vier Deutsche vermisst. Am Abend wurden sie wohlbehalten gefunden.

    Per Mail sharen

    Nach den schweren Unwettern wurden im italienisch-französischen Grenzgebiet auch vier Deutsche vermisst. Nach Angaben des Zivilschutzes wurden sie am Abend gefunden. Insgesamt seien 21 von 22 Vermissten in der Nähe des Tenda-Passes auf der französischen Seite der Grenze entdeckt worden, sagte eine Sprecherin des italienischen Zivilschutzes. Darunter seien auch zwei Deutsche mit ihren in Italien lebenden Enkelkindern.

    Die 21 Vermissten seien im französischen Viévola entdeckt worden und würden nun mit Hubschraubern ins italienische Limone gebracht, sagte Mara Anastasia, die Sprecherin des Zivilschutzes. Damit wurde in Italien noch ein Mann vermisst, dessen Fahrzeug von Wassermassen fortgerissen wurde. Zuvor war bereits mitgeteilt worden, dass zwei Menschen in Italien infolge der Unwetter ums Leben gekommen waren.

    Besonders das Hinterland der Côte d’Azur

    Zuvor war bereits mitgeteilt worden, dass zwei Menschen in Italien infolge der Unwetter ums Leben gekommen waren. In Südfrankreich im Hinterland von Nizza sowie in den angrenzenden Regionen in Italien waren nach heftigen Regenfällen zahlreiche Häuser weggerissen und Straßen überschwemmt worden.

    Vermisste auch in Frankreich

    Vermisste gab es auch auf französischer Seite. In der Gegend um Nizza in Südfrankreich wurden am Samstag acht Menschen vermisst, zehn weitere galten als möglicherweise vermisst, wie die Feuerwehr mitteilte. Unter den Vermissten waren auch zwei Feuerwehrleute, deren Fahrzeug während eines Einsatzes von den Fluten mitgerissen wurde.

    Venedig testet erstmals "Mose"

    Die Schlechtwetterfront zog auch in Richtung Venetien. In Venedig wurde die neue Hochwasserschutzanlage Mose hochgefahren, wie Ansa schrieb. Die Tore der Flutschleusen an den Öffnungen der Lagune seien in Betrieb genommen worden. Die neu gebaute Anlage war in den vergangenen Monaten ausgiebig getestet worden. Sie soll schlimme Hochwasser in der Lagunenstadt verhindern.

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!