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Viele Tote nach Anschlag auf Geheimdienstbasis in Afghanistan | BR24

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Bei einem Angriff auf einen Geheimdienst-Stückpunkt in Afghanistan sind zahlreiche Soldaten getötet worden. Die Zahl der Toten schwankt stark. Der Angriff ereignete sich in der Provinz Wardak.

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Viele Tote nach Anschlag auf Geheimdienstbasis in Afghanistan

Nach einem Anschlag auf die Basis des Geheimdienstes in der afghanischen Stadt Maidan Schahr ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Mindestens 60 Sicherheitskräfte seien getötet worden. Es könnten sogar bis zu 130 Menschen ums Leben gekommen sein.

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Die Angaben zur Zahl der Todesopfer des Anschlags, der am Montag schon in der zentralafghanischen Stadt Maidan Schahr, stattgefunden hatte, schwanken zwischen 60 und 130 Menschen. Provinzrat Mohammed Sardar Bachtiari erklärte als Grund für diese große Differenz, dass andere Behörden das wahre Ausmaß verschwiegen. Laut Provinzrätin Nafisa Selia Wardak sind mindestens 126 Geheimdienstmitarbeiter getötet worden. Der Sprecher der Gesundheitsabteilung der Provinz Wardak, Salim Asgarchail, sprach aber auch am Tag nach dem Anschlag noch nach wie vor von 15 Toten und rund 30 Verwundeten.

Selbstmordattentäter und drei Angreifer

Am frühen Montagmorgen hatte ein Selbstmordattentäter eine Autobombe in der Nähe der Basis gezündet. Daraufhin hatten drei Angreifer den Stützpunkt gestürmt. Zu dem Zeitpunkt befanden sich Behördenvertretern zufolge rund 150 Spezialkräfte des Geheimdienstes NDS in der Basis.

Bilder zeigen, dass ein großer Teil des Daches des zweistöckigen Gebäudes eingestürzt ist. Laut Wardak hat die heftige Detonation der Autobombe Häuser im Umkreis eines Kilometers beschädigt. Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag.

Weiter Gefechte zwischen Regierung und Taliban

Derzeit laufen Bestrebungen, den Konflikt politisch zu lösen. Seit Juli fanden mehrere Runden an Direktgesprächen zwischen US-Delegationen und hochrangigen Taliban-Vertretern statt. Am Montag begann eine weitere Gesprächsrunde im Golfemirat Katar. Die Gespräche sollen zu Friedensgesprächen zwischen der afghanischen Regierung und den Taliban führen. Allerdings wirken sie sich noch nicht auf die Kampfhandlungen aus. Taliban-Kämpfer liefern sich weiterhin täglich Gefechte mit Sicherheitskräften der Regierung. Diese wiederum greifen hochrangige Taliban-Kommandeure an.

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Nach einem Anschlag auf die Basis des Geheimdienstes in der afghanischen Stadt Maidan Schahr ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Mindestens 60 Sicherheitskräfte seien getötet worden. Es könnten sogar bis zu 130 Menschen ums Leben gekommen sein.

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