BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© Bayern 2
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Frank Molter

Mit einem Corona-Schnelltest könnte sich bald jeder testen. Könnte dann eine Art digitaler Passierschein kommen - für Restaurants, Konzerte, den Friseur? Der Verwaltungsrechtler Martin Burgi fordert eine effiziente Infrastruktur für Schnelltests.

3
Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Verwaltungsrechtler: "Staat muss Schnelltests für alle anbieten"

Mit einem Corona-Schnelltest könnte sich bald jeder testen. Könnte dann eine Art digitaler Passierschein kommen – für Restaurants, Konzerte, den Friseur? Der Verwaltungsrechtler Martin Burgi fordert eine effiziente Infrastruktur für Schnelltests.

3
Per Mail sharen
Von
  • Uwe Pagels
  • Christian Schaaf

Der Münchner Professor für Verwaltungsrecht Martin Burgi geht davon aus, dass Corona-Schnelltests ein Weg sind, um Bürgerinnen und Bürgern schnellstmöglich ihre Grundrechte zurückzugeben. In der Bayern 2-radioWelt sagte Burgi:

"Wer nachweisen kann, dass er für einen Tag lang nicht ansteckend ist, dem dürfen zumindest an diesem Tag die Grundrechte nicht mehr beschränkt werden." Martin Burgi, Professor für Verwaltungsrecht

Es sei die Aufgabe des Staates, nun sicherzustellen, dass ein Schnelltest für alle Bürger zur Verfügung stünde:

"Momentan ist das ganze staatliche Handeln auf die Schutzpflicht des Staates ausgelegt. Diese Pflicht umfasst alle denkbaren Mittel. Und ein solches Mittel ist - neben der Verbote und der Impfung - nun der Schnelltest." Martin Burgi, Professor für Verwaltungsrecht

Es geht jetzt also nicht mehr nur um eine Zulassung, so Burgi. Es gehe jetzt darum, eine staatliche Infrastruktur zu schaffen, mit der ein Schnelltest für alle Bürgerinnen und Bürger verfügbar sei.

"Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!