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Vertriebenen-Chef fordert Gebrauch deutscher Städtenamen | BR24

© pa / dpa / Bernd von Jutrczenka

Bernd Fabritius

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    Vertriebenen-Chef fordert Gebrauch deutscher Städtenamen

    Der Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV), Bernd Fabritius, hat die Medien dafür kritisiert, dass sie in Berichten zum aktuellen EU-Gipfel in Sibiu immer nur den rumänischen Namen der Stadt benutzten - und nicht den früheren Namen Hermannstadt.

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    "Wenn eine ausländische Stadt einen deutschen Namen hat, sollte in der deutschen Berichterstattung auch dieser Name benutzt werden", forderte Fabritius.

    Kritik an sprachlichen Verrenkungen

    Niemand berichte für das ZDF oder den "Spiegel" aus Warszawa (Warschau) oder Bucuresti (Bukarest), kritisierte der BdV-Chef. Nur bei Städten, die früher mehrheitlich deutsch besiedelt waren, scheine es diese journalistischen Verrenkungen immer wieder zu geben.

    "Statt falsch verstandener Political Correctness wäre hier seitens der Medien etwas mehr Sensibilität für die eigene Sprache geboten." Bernd Fabritius, Präsident des Bundes der Vertriebenen

    Lob für die Kanzlerin

    Zugleich lobte Fabritius Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dafür, dass sie gemeinsam mit dem rumänischen Präsidenten Klaus Johannis am Rande des EU-Gipfels den Dachverband der deutschen Minderheit in dem Land besuchte. Er wünsche sich, "dass solche Besuche und deutliche Zeichen der Verbundenheit deutscher Politiker mit den deutschen Minderheiten im Ausland zur Regel werden", so der Verbandschef.