Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt
Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt

Verspätungen und Zugausfälle: Bahn muss hohe Strafen zahlen | BR24

© dpa-Bildfunk/Lino Mirgeler

Deutsche Bahn muss hohe Vertragsstrafen zahlen

Per Mail sharen

    Verspätungen und Zugausfälle: Bahn muss hohe Strafen zahlen

    Die zahlreichen Verspätungen und Zugausfälle kommen die Deutsche Bahn teuer. Nach einem Zeitungsbericht muss sie an Auftraggeber im Regionalverkehr Vertragsstrafen in Millionenhöhe zahlen.

    Per Mail sharen

    Die Deutsche Bahn muss einem Zeitungsbericht zufolge wegen Verspätungen und Zugausfällen hohe Vertragsstrafen an ihre Auftraggeber im Regionalverkehr zahlen. Wie der Berliner "Tagesspiegel" berichtet, summierten sich diese Gelder allein seit 2017 auf fast 500 Millionen Euro.

    Bahnchef Lutz erwartet weiter hohe Vertragsstrafen

    Bis 2023 erwarte Bahnchef Richard Lutz insgesamt weitere Strafen in Höhe von rund 650 Millionen Euro. Die Strafzahlungen summierten sich damit auf fast 1,2 Milliarden Euro. Das verschlechtere die Ertragslage des größten Staatskonzerns massiv, berichtete die Zeitung weiter. Sie beruft sich dabei auf interne Unterlagen. Die Strafen sind demnach in den Verträgen mit den Auftraggebern der Länder und Kommunen geregelt, die den Regionalverkehr ausschreiben, bestellen und bezahlen.

    Kein Kommentar von der Bahn

    Eine Bahn-Sprecherin erklärte dazu auf Anfrage, interne Papiere würden grundsätzlich nicht kommentiert. Die Bahn steht seit längerem wegen mangelnder Zuverlässigkeit der Züge in der Kritik.

    Mehr zum Thema
    • Bahn sucht händeringend nach Fachkräften
    • Die Bahn kommt auch im bayerischen Nahverkehr häufiger zu spät
    Sendung

    Nachrichten

    Autor
    • BR24 Redaktion
    Schlagwörter