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Vermisste nach Schiffs-Havarie vor der US-Küste | BR24

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Vor der Küste des US-Bundesstaates Georgia ist ein Frachter in Seenot geraten. Die US-Küstenwache sucht nach vier vermissten Seeleuten.

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Vermisste nach Schiffs-Havarie vor der US-Küste

Vor der Küste von Georgia werden vier Besatzungsmitglieder eines havarierten Frachtschiffs vermisst. Die Rettungsarbeiten gestalten sich schwierig, weil das Schiff in Schieflage geraten und gekentert ist.

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Nach der Havarie eines Frachtschiff vor der Küste des US-Bundesstaats Georgia suchen Einsatzkräfte nach vier Vermissten. Bei ihnen handelt es sich um vier südkoreanische Besatzungsmitglieder, wie das Außenministerium in Seoul mitteilte. Sie befänden sich wahrscheinlich noch im Maschinenraum.

Bilder von der Unfallstelle zeigen ein Feuer an Bord des Frachters. Nach den Angaben des südkoreanischen Außenministeriums versuchten die Rettungskräfte, die Flammen auf dem Schiff unter Kontrolle zu bringen.

Schwierige Rettungsarbeiten

Die Flammen und die Instabilität des Schiffs würden die Rettungsarbeiten behindern, teilte die US-Küstenwache mit.

"Sobald Bergungsspezialisten das Schiff als stabil bewerten, werden wir die beste Option identifizieren, unseren Rettungseinsatz fortzusetzen." John Reed, US-Küstenwache

Schiff liegt auf der Seite

Das Frachtschiff "Golden Ray" mit 24 Menschen an Bord hatte am Sonntagmorgen in St. Simons Sound in der Nähe des Hafens von Brunswick starke Schlagseite bekommen. 20 Mannschaftsmitglieder konnten laut Küstenwache gerettet werden.

Der Grund der Havarie des knapp 200 Meter langen Schiffs ist noch unklar. Das Wetter könnte eine Rolle gespielt haben. Hurrikan "Dorian" war vergangene Woche an der Küste von Georgia entlang gezogen. Die "Golden Ray" transportierte Autos. Eigentümer ist eine südkoreanische Firma.